Tutoro Oiler

  • freut mich das mein Foto weiterhilft. Die "original" Befestigung mit Kabelbinder ist wirklich nicht so toll hat aber 5000km über Schotterstrassen und Schlaglöcher in Osteuropa gut verkraftet (besser als die vordere Felge). Habe aber auch Orange KTM Kabelbinder verwendet :Daumen hoch:
    Ganz glücklich bin ich mit der Position meiner Düse nicht da der Seitenständer und Hauptständer ziemlich eingesaut werden durch das vom Ritzel abgeschleuderte Öl. Bin schon gespannt was Norred berichtet bzgl Schmiererfahrung nach den ersten +1000km. Sollte das Ergebnis besser ausfallen baue ich auch auf die Lösung meines auch Dorsoduro erfahrenem Kollagens um :grins:


    Nikolaus

  • Ich habe das Ventil des Ölers bis jetzt immer 1/4 Umdrehung auf gehabt. Ich habe aber so das Gefühl, das dies zu wenig Öl ist in letzter Zeit. Vielleicht liegt es an den kälteren Außentemperaturen. Vielleicht liegt es aber auch daran, weil ich letztens im Regen gefahren bin und die Einstellung nicht geändert habe. Verändert Ihre Eure Einstellung bei Regen und wenn ja auf wieviele Umdrehungen? Hat noch jemand den Draht im Schlauch am Endstück? Vielleicht verschließt er ja auch ein biss´l den Übergang zur Düse?

    Grüße Frank


    KTM = Kleines Technisches Meisterwerk


  • 1/4? bei mir tut sich unter 2 umdrehungen garnix ...


    oh. Ich hab gedacht das hier alle ihre Öler so bei 1/4 bis 1/2 Umdrehungen offen haben. Wie sind denn Eure Einstellungen?

    Grüße Frank


    KTM = Kleines Technisches Meisterwerk

  • Habe 1/2 Umdrehung geöffnet und damit die besten Ergebnisse. Wenn die Düse direkt am Kettenblatt anliegt, reicht wohl schon eine viertel Umdrehung.
    2 Umdrehungen kann ich mir nicht vorstellen, achmed, da müsste ja alles überschwemmt sein.

    “FOUR WHEELS MOVE THE BODY — BUT TWO WHEELS MOVE THE SOUL.”

  • negativ.allerdings fahr ich die R und die federung is da wohl deutlich weicher.
    beim offroad fahren brauch ich 1 umdrehung. im normalen strassen verkehr tut sich bei mir unter 2 nicht viel.
    kette ist so beir mir aussen trocken und innen halt wie es sich gehört

    dem achmed
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    KTM 1190 Adventure R | KTM 690 Enduro R

  • Hatte jetzt auf der Rückfahrt der letzten Tour das Vergnügen 300km Autobahn bei strömendem Regen zu absolvieren (Tempo ca. 140-160 km/h, wir wollten schnell nach Haus).
    Hatte den Öler vorher von einer halben auf eine volle Umdrehung geöffnet.
    War aber scheinbar noch nicht genug.
    Wer durfte ähnliches schon mal ausprobieren ?

    “FOUR WHEELS MOVE THE BODY — BUT TWO WHEELS MOVE THE SOUL.”

  • Ich bin diesen Samstag den ganzen Tag im Regen gefahren. 1 Umdrehung war definitiv zu wenig 1 1/2 vielleicht richtig. Da die Kette aber sehr blank aus sah habe ich 2 Umdrehungen auf gemacht. Damit sah die Kette sehr gut geölt aus. Ich denke auch, das bei den derzeitigen Außentemperaturen 1/2 bis 1 Umdrehung angebracht sind bei trockenen Bedingungen. Ich werde weiter testen.

    Grüße Frank


    KTM = Kleines Technisches Meisterwerk

  • Also ich bin noch ein Antwort schuldig.


    A) Montage mit dem Auftrag auf dem vorderen Ritzel hat sich nicht :Daumen runter: bewährt.
    Grund:
    Die Befestigung ist doch in Summe so labil, dass die Düse vom Ritzel auf die Ritzel Außenseite abgewandert ist.
    Trotz Draht im Zuführung. Auftrag war dann leider nicht innen auf der Laschen-/Rolleninnenseite sondern außerhalb der Kette.
    Öl wurde aber nicht ab geschleudert. Kein Versauen. Aber das Öl ist halt nicht auf die Innenseite gekommen.
    Vielleicht kann dies mit einem Kupferröhrchen besser angebracht und fixiert werden. mal sehen im Winter kann ich ja mal basteln.


    B) Neue Lösung ist jetzt Auftrag von Oben. (siehe Bild)
    Hab damit ca. 1000km runter und jetzt passt es.
    Die Klemmung hält. Der Öl-Auftrag ist zwar von oben, aber die Rollen saugen durch die Drehung auf der Kettenführung das Öl sauber ein.
    Keine Abschleudern des Öls. Abdeckung Ritzel innen ist sauber, nur die bekannte leichte Schwarze MoS2 Schicht als Trockenschmierung
    ist auf der Kette verteilt.


    Parallel habe ich die Zuführung nach hinten zum Kettenrad auch verlegt. Aber hier läuft auch die Düse trotz Draht immer
    von der eingestellten Position weg. Ohne starre Zuführung ist das nichts.


    Ich bleib jetzt bei meine Lösung Nr. B

  • Hallo von Coburg nach Bamberg (ich denke Du kommst aus Bamberg),


    Ich habe es ja schon mehrfach erwähnt. Das Öl muss bei einem Öler von der Flanke des Kettenrades in die Kette gelangen. Alle anderen Möglichkeiten sind suboptimal. Das Öl wird durch das Kettenrad auf die gleiche Geschwindigkeit beschleunigt, wie die Kette. Dadurch gibt es nicht das Problem der Verteilung des Öls, wenn das träge Öl auf die extrem schnell laufende Kette gelangt.
    Eine ordentliche Leitungsführung ist natürlich unabdingbar Es gibt ja auch Systeme, die das bieten.:grins:


    Das sieht dann so aus wie auf dem Bild. Da die ölleitung intern über einen rechteckigen Stahldraht verfügt, der sich beim Biegen nicht wegrollt, ist das super exakt und die leitung verändert von sich aus die Position nicht.
    Falls Du das mal live sehen möchtest, kannst Du mich gerne mal besuchen, sind ja nur 40 km.

  • Hi, die Idee mit dem rechteckigen Draht ist gut. Das wegrollen ist das Problem. Damit löst sich die Düse immer vom Kettenblatt.


    Würde gerne mal deine Lösung ansehen.


    Grüsse Norbert

  • Freunde der schmierigen Zunft,


    wollte Euch nur mal kurz zeigen, wie ich den Tutoro an meine "R" gedengelt habe. Waren letztlich ca. 5 Euro beim Baumarkt für ein Edelstahl-Blech und einige Schrauben und scheint mir vertrauenswürdiger als das britische Befestigungs-Gedöns. Komme heute just von einer 8-tägigen Dolomiten-Tour zurück.


    Management-Summary: Gehalten hat`s und geölt hat`s !


    Cheers
    Klaaparis

  • Moin,


    Du weißt aber schon, dass weiße Kabelbinder nicht für den Außeneinsatz taugen, da sie nicht UV-fest sind und nach einer Zeit dann brechen werden.

    Allzeit gute Fahrt

    Heiko

    CLS-Chain Lube Systems, Heiko Höbelt e.K.

  • Danke für den Hinweis lieber Hobbit !


    Nein, das wusste ich in der Tat nicht.
    (Bin ich aber gewöhnt, denn ich weiss allgemein nicht sehr viel.)
    Na dann werd ich im Winter mal flugs einen schwarzen Kabelbinder dranpfriemeln.
    Muss mir ohnehin für die Verlegung des Ölschlauchs noch was Elegantes überlegen.


    Cheers
    Klaaparis


    P.S.:
    By the way - wie kriegt man bitte diese Sch...Plastikverkleidung vom Ritzel abgeschraubt. Bei mir dreht sich auf der Rückseite irgend eine völlig fettverschmierte Mutter oder Buchse oder sowas mit. Ist das im Sinne des Erfinders oder ist bei mir was kaputt ?

    Einmal editiert, zuletzt von Klaaparis ()

  • Ich habe mir jetzt auch den Tutoro bestellt. Habe lange mit der Entscheidung gehadert, CLS oder Pro-Oiler in Erwägung gezogen, aber der ganze Kabelsalat wegen Strom und Geschwindigkeitsmessung war mir dann doch etwas zuviel Aufwand. Ausserdem habe ich schon mit der Alarmanlage und dem Ergo Sitz Kabel genug unter dem Hintern. Kostenmässig schlagen die ja auch noch heftig zu Buche. Ich sage nicht, dass die Top-Oiler nicht ihr Geld wert sind, aber ich hatte die letzten 11 Jahre lang den Scotty und der hat gute Dienste geleistet. Klar sind Viskosität und Geschwindigkeit Faktoren, aber hey für 200 Euro kann ich ne Menge Öl verballern. Da soll das Moped erst mal so lange halten.

    "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung." (Wilhelm II)

  • Hi,
    ich hab´ meinen Pro-Oiler jetzt von Africa Twin auf HenRietta transplantiert; problematisch schien zunächst nur die Unterbringung der 125ml-Ölflasche. Unter Post #3 habe ich ein Bild eingestellt, das für den ein oder anderen auch bei ähnlichen Ölern interessant sein mag.
    Grüße
    Chris

    Meine Beiträge geben meine private Meinung wieder, ohne Anspruch auf Richtigkeit / Vollständigkeit.

  • Also jetzt mal eine Zusammenfassung meiner Erfahrung mit dem Tutoro Oiler System:


    Super, günstig, für mich das beste auf dem Markt! :Daumen hoch:


    Habe vor kurzem meine Kette mal von einem Fachmann checken lassen und selbst der war erstaunt. Kette sieht super, kaum Verschleiß, sehr gut geölt.
    Ich habe den Behälter 2 mal aufgefüllt und den Deckel (Luftloch) von Zeit zu Zeit gereinigt.
    Der Behälter sitzt immer noch bombenfest und so wie der Schlauch verläuft ist der recht sauber. Kaum Abschleifspuren an der Düse.


    Den kann ich nur bestens empfehlen. :wheelie:

  • @ Klaaparis: Auf jeden Fall freut sich Deine Kette immer über gut vorgewärmtes Öl.
    Wie aufmerksam. :knie nieder:

    Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst.
    Lucius Annaeus Seneca

  • Hi Fluffy,


    jedenfalls hab ich mit dem Öler keinerlei Stress :winke:
    Sitzt bombenfest, lässt sich einwandfrei bedienen, ist nicht im Weg, von allen Seiten geschützt...
    ...und tut was er soll - er ölt.


    Warm - nun ja - aber jedenfalls ist noch nix geschmolzen.
    Selbst im Stau nicht.


    Den Schlauch hab ich mittlerweile am Kettenschutz-Blech unterhalb der Ritzelabdeckung langgelegt.
    Meines Erachtens der direkteste Weg zum Ziel.


    Cheers
    Klaaparis


    P.S.: Die vermeintliche Mutter, die sich bei der Ritzelabdeckung mitdrehte, war übrigens eine aufgeschweisste Gewindebuchse, die KTM freundlicherweise schon "ab Werk" überdreht hatte. Aber das weise mal nach dem halben Jahr noch nach... Scheiss-Gefummel war das jedenfalls !