Ölverbrauch gesunken

  • Ich hatte bisher immer einen merklichen Ölverbrauch , grob geschätzt etwa 1l auf 5000 km ( eher sogar etwas mehr )


    vor knapp 2000 km bin ich beim Ölwechsel auf das Mobil1 Racing 4T 15W50 umgestiegen ( hauptsächlich weils billig war - 6€/l ) und mußte bisher noch kein einziges mal nachfüllen ( der ölstand im Schauglas ist nur minimal um wenige mm gesunken )


    Der Kilometerstand ist aktuell 22000




    gibt es jemanden der diese Beobachtung bestätigen kann ?


    oder hat das eher was damit zu tun , dass ich etwa zeitgleich das Ventilspiel korrigiert hab ( war zuvor sehr gering ) ?

  • Ja normal, wenn du auf ein "dickeres" Öl wechselst.


    Achte aber auf deine Kipphebel.
    Da die nur angesprizt werden, brauchst hochwertiges Öl, würde daher alle 5000km prüfen und auch Öl inkl. Filter wechseln (kostet ja nun nichts mehr).


    P.S. 1l/1000km war vorher aber viel zu viel!:staun: Angeblich darf es nicht mehr als 800ml/1000km (regelmäßig) sein.

  • Achso, dass war also quasi auch NICHTS.
    Also kein echter Vergleich...

    naja halt so um die 200-250 ml pro 1000km zuvor ( grob geschätzt - hatte da jetzt nie genau drauf geachtet )


    wobei ich dauerhaft hohe Drehzahlen bisher vermieden habe ( drum auch die Versuche mit der längeren Endübersetzung )




    ist also deiner Meinung nach hauptsächlich auf die 15W Ausgangsviskosität zurückzuführen , dass der Ölverbrauch zurückgegangen ist


    mir ist das bei meinen vorherigen Mühlen noch nie direkt aufgefallen - da hatte ich bisher keinen merklichen Verbrauchsunterschiede feststellen können , egal ob ich 5w ,10w oder 20w benutzt hab


    bin aber bisher auch noch nie ein Mobil1 gefahren



    dann werd ich mal lieber häufiger auswechseln , wenn ich schon so gut wie nie frisches Öl dazu kippen muß

  • Sagt das Inspektionsintervall im Grunde nicht aus, dass wenn kein Ölverbrauch vorliegt, man alle 10.000km Öl wechseln soll?
    Kann man das so umlegen oder ist 10.000km zu viel fürs ÖL?

  • Wenn KTM heutzutage noch vorschreiben würde, dass alle 5000km das Öl beim Einzylinder gewechselt werden müsste, dann wäre das nicht mehr "zeitgemäß".
    Aber schaut euch bei den Einzylindern das Öl nach 5000/7500km an. Da wechselt ihr spätestens nach 7500km. :ja: Auch kein Wunder bei NUR 1,7l Öl!!!


    Und da ich sowieso alle 10.000km zur Inspektion zwecks Garantie(verlängerung) muss, wird auf der Hälfte bei 5000km gewechselt. :zunge:
    Kann ja nicht schaden; außerdem reden wir von ~30€ fürs Motul 300V 15W60 INKL. der 2 Filter!


    P.S. Bevor jetzt sinnfreie Frage kommen :rolleyes: – natürlich machen wir den "hälftigen" Ölwechsel selbst und nutzen das auch als Kontrolle sämtlicher Schrauben, Ventilspiel, Kipphebel usw. :amen:

  • ich fahre auch das Motul 300V 15W60


    Der Ölverbrauch ist bei mir bei 20000 auch weniger als vorher.


    Wobei ich früher auch mal bis fast Max aufgefüllt habe. Je weiter gen Max aufgefüllt wurde umso mehr Ölverbrauch.
    Kann aber auch sein das ich mir das einbilde ....

    Threema: NBDA3UU8 | Street Triple RS

  • Mal rein aus Interesse welcher Ölverbrauch ist denn im Rahmen? Mehr als 0,8l auf 1000km sollten es nicht sein. Hab letztens 0,1l nach guten 300km in meine SMC-R gekippt.

    Die Qualle existiert seit 500 Millionen Jahren und überlebt ohne Gehirn. Das gibt so einigen Menschen Hoffnung.

    Husquvarna 510 SMR
    Honda CB1000

    Kawasaki Z1000

    KTM Super Duke 990

    KTM Super Duke 1290 1.0

    KTM 690 SMC

    MV Agusta Brutale 800 Dragster

    KTM Super Duke 1290 2.0

    KTM 690 Enduro R

    Aprilia Tuono Factory V4 1100

  • Mal rein aus Interesse welcher Ölverbrauch ist denn im Rahmen? Mehr als 0,8l auf 1000km sollten es nicht sein. Hab letztens 0,1l nach guten 300km in meine SMC-R gekippt.

    eben alles bis 800ml/1000km ( im Durchschnitt )


    wobei bei hohen Drehzahlen der Ölverbrauch immer auffällig höher liegt , als bei moderaten

  • Nicht alles, was man nachkippt, ersetzt auch wirklich Öl:
    Wenn man längere Zeit in der Stadt rumgegurkt ist
    und ganz besonders wenn der Motor einige Zeit nicht ordentlich heiß geworden ist,
    enthält das Öl nennenswerte Anteile von Sprit und auch bei dessen Verbrennung entstandenes Wasser.
    Sobald man dann mal ordentlich Gas gibt und auch die Öltemperaturen längere Zeit 100°C überschreiten,
    verdampfen diese im Öl gelösten bzw. durch Additive emulgierten Bestandteile
    und deren Menge "fehlt" dann am Ölspiegel.


    Ein bisschen Öl darf ein Motor schon brauchen
    und einer mit do einem großen und kurzen (!) Kolben
    mit einer derartig hohen Kolbengeschwindigkeit erst recht.
    1/4 Liter auf 1000 km ist da völlig in Ordnung,
    aber 0,8 auf 1000 erscheint mir sehr heftig:
    Ist die Mühle vielleicht zu schonend eingefahren worden?


    Was die "hälftigen" Ölwechsel angeht, so will ich dem Offroadbiker UNBEDINGT recht geben
    und das ist auch die Empfehlung des Castro-BP-Total-Ölologen:
    Die Firmen protzen mit langen Serviceintervallen,
    aber wesentlich besser für den Motor ist es,
    öfter das Öl und die Filter (!) zu wechseln,
    aber dafür kann man ein bisschen billigeres Öl verwenden.
    => bei 5000 km gehört das raus!



    Schöne Grüße
    Babsi

    "Highscore" Fa. Myjet

    Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Tuning-Kits und -Teilen für Motorräder

    (Zwangs-)Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich, da Gewerbeschein-Besitzer

    weitere Bikes: Kawasaki KLE500 (daily commuter), Buell 1125R (die mit dem starken Herz aus Österreich), KTM Duke 790, Kawasaki Z1000´76

  • Öltemperaturen längere Zeit 100°C überschreiten,
    verdampfen diese im Öl

    Bei welchen Temperaturen verdampfen bei dir denn bitte Benzin bzw. Wasser? :lautlach:


    Du hast natürlich Recht mit dem Benzin/Wasser im Öl.
    Aber das kommt in keinster Weise von Stadtverkehr noch brauch es Temperaturen über 100 Grad damit diese wieder "verdampfen"

  • Hi


    Bei meiner 2015 Duke, die jetzt im Februar zugelassen wurde war es so, das die ersten 1000km in der Einlaufphase kein nennenswerter Verbrauch erkennbar war. Stand immer auf max.
    Nun nach weiteren 1250 km, mußte ich erschrocken feststellen, das gar kein Öl mehr im Schauglas zu sehen war und ich mußte genau 750 ml nachfüllen.
    Naja, ich hätte mal früher gucken sollen, aber ist ja gut gegeangen.
    Somit ergibt sich ein Verbrauch von ca. 600ml/1000km. Ich kann aber auch wirklich nicht langsam mit dem Dingen fahren. Da die nur als Spaßmoped und nicht als Alltagsgefährt genutzt wird, gibt es da nur recht wenig ruhige Fahrabschnitte.


    Ciao...

    KTM ER-600 LC 4 Bj.1989

    KTM EX-C 200 Bj.2009

    KTM Duke 690 Bj. 2015
    KTM 1290 Superduke R SE Bj.2016

    BMW R1150 GS Bj.2001

    KTM Enduro 690 Bj. 2020

    KTM EXC 500 Six Days 2021

    KTM SMR 990 Bj. 2010

    KTM 890 Adventure R 2023

  • Lieber Hardbeats,


    schlag doch mal in einem alten Schulbuch nach,
    bei welchen Temperaturen Wasser verdampfen wird.
    Auch muss möglichst das gesamte Motorgehäuse die dort gefundene Temperatur haben,
    denn sonst kondensiert das Wasser wieder im Block.
    (Tipp: Immer erst ein bissl nachdenken, bevor man lacht und sich blamiert.)


    Was ich noch vergessen hab, ist dass auch die ANZAHL der Kaltstarts eine Rolle spielt
    und zwar bei manchen Motoren in die eine und bei anderen in die andere Richtung:
    So dichten beim kalten Motor oft die Kolbenringe nicht so gut
    und damit gelangt mehr Blowby ins Kurbelgehäuse,
    andererseits kann eben dort auch mehr Öl verloren gehen.


    Schöne Grüße
    Babsi

    "Highscore" Fa. Myjet

    Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Tuning-Kits und -Teilen für Motorräder

    (Zwangs-)Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich, da Gewerbeschein-Besitzer

    weitere Bikes: Kawasaki KLE500 (daily commuter), Buell 1125R (die mit dem starken Herz aus Österreich), KTM Duke 790, Kawasaki Z1000´76

  • Moin,


    bitte nicht in die Haare kriegen!


    ABER: Auch im Winter bei -5°C trocknet meine Wäsche draußen auf der Leine. :applaus: Wo bleibt das Wasser?


    Antwort: Das hat mit dem (Wasser-)Dampfdruck zu tun.


    Grüße

  • Gem. meinem Koso Ölthermometer muss man aber schon übel andrücken und/oder bergauf fahren um längere Zeit über 100 °C zu bleiben.

    Schöne Grüße,
    Roland

  • Wo bleibt das Wasser?

    IM Öl eingebettet
    und genau dafür sind die Emulgatoren unter den Additiven da:
    Damit´s NICHT als Tropferln im Öl liegt.
    Über deine Wäsche streicht trockene Luft,
    aber unter 100°C ist der Motor innen sogar regelrecht NASS,
    weshalb da Korrosionsschutz-Additive auch extrem wichtig sind.


    Beim Zerlegen eines Motors sieht man das Wasser sogar oft als sog. "Mayonaise" in den Ventildeckeln oder sonstigen kühleren Stellen.


    Schöne Grüße
    Babsi

    "Highscore" Fa. Myjet

    Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Tuning-Kits und -Teilen für Motorräder

    (Zwangs-)Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich, da Gewerbeschein-Besitzer

    weitere Bikes: Kawasaki KLE500 (daily commuter), Buell 1125R (die mit dem starken Herz aus Österreich), KTM Duke 790, Kawasaki Z1000´76

  • Irgendwie ist es langsam echt nervig...
    Vorallem das du immernoch versuchst einen zu diskreditieren......


    Aber ich packe für dich extra nochmal ein Schulbuch aus


    Zitat

    Beim Erreichen des Siedepunktes unter Normalbedingungen entspricht der Dampfdruck einer Flüssigkeit dem äußeren Druck von 1013mbar. Nach dieser Definition verdampft das Wasser nicht erst beim Siedepunkt von exakt 100°C, sondern teilweise schon bei niedrigeren Temperaturen. Am Siedepunkt ist nur der beschriebene Gleichgewichtszustand erreicht.

    Sicher wirst du jetzt wieder eine völlig andere den Haaren herbeigezogene Erklärung bringen....Aber der Großteil der Leute hier ist denke ich intelligent genug um dein gesabbel in sämtlichen threads garnicht mehr für voll zu nehmen.