Vorführmotorrad

  • Mir wurde die KTM Adventure 390 mit "deutlich über 1000km" zum Preis von 5700€ angeboten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich ein Vorführmotorrad lohnt? Kaufen oder besser die Finger davon lassen?

  • Servus,

    zur 390er kann i dir leider nix sagen, zu einem Vorführer schon :

    KTM 1050 um die 8 tkm - bis 36 tkm absolut unauffällig, dann gegen eine ander Marke getauscht.

    Jederzeit wieder ein Vorführer.

    Ch.

    Mit der Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens ! (F.Schiller) :zwinker:

  • Ist doch ebenso Garantie drauf, wie auf einem Neufahrzeug.

    Du weißt auch nicht immer wie der Vorbesitzer mit einem Motorrad umgegangen ist und trotzdem werden Gebrauchtmotorräder von Privat an Privat verkauft. Wenn der Preis stimmt, dann würde ich zuschlagen.


    Gruß


    Uwe

  • Da die Leute das Motorrad gerade bei Probefahrten oft wie Dreck behandeln.

    man soll nie von sich auf andere schliessen:nein: :denk:


    gibt genügend die so wie ich auch den Vorführer erst warm fahren ,


    bevor sie testen was geht :wheelie:

    Klasse statt Masse :-)

  • man soll nie von sich auf andere schliessen:nein: :denk:


    gibt genügend die so wie ich auch den Vorführer erst warm fahren ,


    bevor sie testen was geht :wheelie:


    Moin,


    einmal das, und ich möchte die Maschine fahren die ich kaufe.

    Ich kaufe kein neues Moped welches ich erst dann fahren kann wenn es auf mich zugelassen ist.

    Gruß Frank



    Beim beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen.

  • mal meinen Senf dazu:

    In München steht eine Vorführmaschine mit 279 Km, die wurde mir für 5.490 Euro angeboten. Genommen hab ich sie nicht, sondern eine Neue für 5.890 Euro.

    Warum?

    Weil einer der zahlreichen YouTube-Amateurtester sich zuvor diesen Vorführer ausgeliehen hatte und hemmungslos in den Begrenzer gedreht hat.

    Dabei soll die Kleine die ersten 1000 Km nur max. 6.500 drehen, was der Drehzahlmesser auch wild blinkend kundtut.
    Aus diesem Grund bin ich eher skeptisch, was Vorführer betrifft.

    Honda CB 125

    Honda CB 750 KZ

    Honda CX 500

    Ducati 750 Supersport

    Ducati 999

    Honda XL 250

    BMW 1200 GS

    KTM 390 Adventure


    Motorrad und Wohnmobil sind keine Hobbies, sondern eine Lebenseinstellung.

  • Kann ich so bestätigen!

    Damals, vor 20 Jahren bin ich eine 640 Duke2 probegefahren.

    Bei km-Stand drei (jawohl, 3!!) kam ich während eines Überhohlvorganges in den (nichtvorhandenen, der kam erst 2001) Drehzahlbegrenzer.

    Nach 7500km ließ ich den Kolben gegen einen 105er tauschen (JF) und die Vergewaltigung bei km-Stand 3 konnte man dem ganz klar ansehen. Nicht kritisch aber unschön war es schon.


    Bin eigentlich keine Wildsau, tanke auch alle Probanden vorher voll - will ja wissen wie das Handling mit vollem Tank ist.


    Es gibt Händler die lassen den Motor warmlaufen bevor sie die Karre an den Aspiranten übergeben.

    Wichtig ist das Kühlwasser und Zylinder warm sind, dann kann wenig passieren. Öltemperatur ist heutzutage nicht mehr so kritisch wie vor 30 Jahren.

  • Für mich käme ein Vorführer auch nicht in Frage, weil es einfach zu viele Schwachköpfe gibt, die keinen Respekt vor dem Eigenrum anderer Menschen haben.

    Kann man auch regelmäßig auf der BAB beobachten, wenn Kleinwagen von Mietfirmen am Anschlag über die linke Spur geprügelt werden.

    Die Ersparnis steht für mich nicht im Verhältnis zum möglichen Schaden, den das Fahrzeug schon genommen haben könnte.

  • mal meinen Senf dazu:

    In München steht eine Vorführmaschine mit 279 Km, die wurde mir für 5.490 Euro angeboten. Genommen hab ich sie nicht, sondern eine Neue für 5.890 Euro.

    Warum?

    Weil einer der zahlreichen YouTube-Amateurtester sich zuvor diesen Vorführer ausgeliehen hatte und hemmungslos in den Begrenzer gedreht hat.

    Dabei soll die Kleine die ersten 1000 Km nur max. 6.500 drehen, was der Drehzahlmesser auch wild blinkend kundtut.
    Aus diesem Grund bin ich eher skeptisch, was Vorführer betrifft.

    Das muss ja ein ganz schlimmer Typ gewesen sein :crazy:


    Mal kurz über die angegebene Drehzahl ist unkritisch. Das wird dir jeder, der in dem Segment arbeitet bestätigen. Bei Kfz analog. Die Motoren sind schon vor der Auslieferung mehrere Zyklen Volllast gelaufen.


    Kritisch sind dauerhafte Fahrten mit hoher Drehzahl während der Einfahrzeit.

  • Das muss ja ein ganz schlimmer Typ gewesen sein :crazy:


    Mal kurz über die angegebene Drehzahl ist unkritisch. Das wird dir jeder, der in dem Segment arbeitet bestätigen. Bei Kfz analog. Die Motoren sind schon vor der Auslieferung mehrere Zyklen Volllast gelaufen.


    Kritisch sind dauerhafte Fahrten mit hoher Drehzahl während der Einfahrzeit.

    Dem kann ich zustimmen, habe meine RC8 mit 450km gelaufen ohne Zulassung damals gekauft (mit neuen Reifen). Die wurde bestimmt auf der Rennstrecke eingefahren (auch das Fahrwerk wurde eingestellt). Hab einen guten Preis bekommen. Sie hat jetzt bald 70Tkm gelaufen ohne einen Schaden am Motor (nicht mal Ventile mussten bis jetzt eingestellt werden). Im Normalbetrieb braucht sie so gut wie kein Öl (etwa 0,1 Liter auf 2000km), nur auf der Rennstrecke genehmigt sich die alte Dame etwas, was sie auch darf:Daumen hoch:. Spezi fuhr seine SuperDuke penibel ein und die schluckt Öl (0,5 Liter auf 1000km).:knie nieder:

    KTM RC8, KTM 1290 Super Adventure S, Porsche Boxster, Astra K Sportstourer, VW T5 Multivan

  • Dem kann ich zustimmen, habe meine RC8 mit 450km gelaufen ohne Zulassung damals gekauft (mit neuen Reifen). Die wurde bestimmt auf der Rennstrecke eingefahren (auch das Fahrwerk wurde eingestellt)

    prinzipiell auch nicht das schlechteste !


    da werden die Motoren 5 min warm laufen gelassen , mit kurzen Gasstössen dazwischen,


    Reifenwärmer sind montiert,


    wenn es los geht erste Runde piano nicht mehr als 160km/h


    bis dahin hat dann alles Betriebstemperatur erreicht


    dann ab 2. Runde FEUER FREI :peace:


    so hab ich es immer gemacht

    Klasse statt Masse :-)

  • Kann man auch regelmäßig auf der BAB beobachten, wenn Kleinwagen von Mietfirmen am Anschlag über die linke Spur geprügelt werden.

    Wo ist das Problem? Heutige Alltagsautos sind entweder vollgasfest, oder nicht im Portfolio von Autovermietern.

    Ich habe auch öfter den Eindruck, dass Mietautos "obenraus" nochmal extra gedrosselt sind. Das wäre ja nur ein kleiner Eingriff in die Software.

    Gruß

    Richard

  • Ich sehe das mit den Vorführern auch eher unkritisch. Meine beiden letzten (1050 und 1290R) beide als Vorführer gekauft. Die 1050 nach 55tkm ohne jeden Defekt abgegeben und die 1290 hat jetzt 30tkm ohne jedes Problem hinter sich. Abgesehen von dem Preisvorteil finde ich es positiv sein eigenes Bike vorher ausgiebig testen zu können. Die Großserie ist ja mittlerweile sehr zuverlässig, aber man liest immer wieder von Montagsfahrzeugen, die 1000 Problemchen haben. Außerdem waren beide bis zur 1000er Inspektion in der Drehzahl auf 6500 begrenzt. Also kaum mutwillig zu zerstören. Ich werde immer wieder Vorführer kaufen und so die ersten 2000€ Wertverlust nach dem ersten Schlüsselumdrehen beim Händler lassen.

    Da sieht sicher jeder anders, daher nur meine subjektive Meinung.

  • Prinzipiell hab ich auch kein Schmerz einen Vorführer zu kaufen. Beim Gebrauchtkauf weiß man ja auch nicht, wie pfleglich damit umgegangen wurde.
    Aber der Preis muss halt stimmen.

    Die 390@ kostet Liste 6039€, da wären mir 5700 für einen Vorführer erst mal zu viel.
    Kommt jetzt natürlich noch drauf an, was an dem Vorführer noch verbaut ist, kommen da noch ein paar Powerparts dazu, schaut das evtl anders aus.
    1000€ + darf die Ersparnis dann schon betragen.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • Naja - Vorführer vers. Gebrauchtmaschine ist halt schon, dass den Vorführer 10, 20 oder 30 Leute gefahren sind wo von denen vielleicht 50% sich nix drum "g'schert" haben, und bei Gebraucht von Privat bspw. nur 1 Person der man gegenüber stehen kann und sieht wer und was das für ein Typ ist.....

    Vorführer für mich keine Option (Geld hin oder her), Gebrauchte ja wenn das Gefühl mit dem Verkäufer auch passt.....

    :winke:
    Grüßle Marie

  • Naja - Vorführer vers. Gebrauchtmaschine ist halt schon, dass den Vorführer 10, 20 oder 30 Leute gefahren sind wo von denen vielleicht 50% sich nix drum "g'schert" haben, und bei Gebraucht von Privat bspw. nur 1 Person der man gegenüber stehen kann und sieht wer und was das für ein Typ ist.....

    Das sehe ich im Grunde auch so. Aber auch da gibt es Blender, die genau wissen was sie im Gespräch aufsagen müssen, und wenn der Interessent weg ist fahren sie wieder auf dem Hinterrad aus der Garage ;-)


    Im Endeffekt kommt es auch auf die Zielgruppe an. Bei einer Heizerkarre ist die Wahrscheinlichkeit größer dass ein Idiot damit gefahren ist, als bei einer gemütlichen Tuckerkiste.

    Leider gibt es bei "kleinen" Enduros halt beides: Kaputt geheizte Dauervollgas Exemplare und genügsame Fahrer, denen auch bei 30 oder 40 PS noch Halbgas ausreicht.

    Gruß

    Richard