Farewell KTM 1290 SD-R 2.0, Welcome KTM 1290 SD-R 3.0 EVO

  • Plötzlich und unerwartet habe ich mich von meiner KTM 1290 SD-R 2.0 nach sieben zufriedenen Saison und fast 140.000km Fahrleistung getrennt.


    Überraschend war es, weil ich mich seit einiger Zeit zwar mit den Gedanken befasst habe, mir nächstes Jahr ein neues Motorrad zuzulegen, doch ich bekam ein nicht abzulehnendes Angebot von meinen Händler für eine KTM 1290 SD-R 3.0 EVO und für meine KTM 1290 SD-R 2.0 hat er mir auch ein fairen Inzahlungsnahmepreis gemacht.


    Trotz des Euphorismus habe ich mir eine Probefahrt mit der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO nicht entgehen lassen und nach über zwei Stunden und mehr als 150km Fahrt war für mich die Entscheidung gefallen, die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO ist das Richtige für mich.


    In diesen Thread möchte ich meine Eindrücke mit euch teilen, die mich dazu bewogen haben auf die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO umzusteigen, obwohl ich beim Erscheinen der Maschine einige Bedenken hatte:


    1. Kleinerer Tank von 16 Liter statt 18 Liter

    2. Sportlichere Ergonomie / Sitzposition

    3. 200er Hinterreifen der weniger Auswahl ermöglicht


    Die drei Punkte haben mich eigentlich davon abgehlaten mich näher mit der KTM 1290 SD-R 3.0 zu befassen, doch die Probefahrt hat mich in einigen anderen Punkten überzeugt.


    Bei meinen zum Teil subjektiven Eindrücken bitte ich zu berücksichtigen, dass meine aktuelle KTM 1290 SD-R 2.0 bereits über 80.000km auf dem Tacho hat und nicht auszuschliessen ist, dass hier und da der Motor, das Fahrwerk und auch die Konstruktion nicht mehr den Neuzustand entspricht. Nichts desto trotz, ich habe die Maschine jährlich zu meiner KTM Vertragswerkstatt zur Inspektion gehabt und in all den Jahren gab es keine technische Beanstandungen.


    Eindrücke zum Motor


    Ob nun 180PS oder 177PS, bzw. 140Nm oder 142Nm, das wird sich in der Praxis nichts nehmen und so ist es auch gewesen. Beide Version liefern mehr als genug Leistung, wobei gefühlsmäßig die KTM 1290 SD-R 2.0 etwas dramtischer oder "biestiger" zur Sache geht, wenn man an den Gasgriff zieht. Die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO wirkt etwas sampfter jedoch dadurch drehfreudiger.


    Im Stand oder bei niedrigen Drehzahlen, wirkt der KTM 1290 SD-R 2.0 Motor etwas charaktervoller, spricht man spürt ihn etwas stärker und das macht sich beim Sound auch bemerkbar. Geht es in höhere Drehzahlen, ist der Sound aus meiner Sicht bei der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO gefälliger und wirkt präsenter bzw. sonorer als bei der KTM 1290 SD-R 2.0.


    Obwohl gesagt wird, dass der Motor der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO etwas vibrationsärmer laufen soll, macht sich das im alltäglichen Gebrauch weniger bemerkbar. Beide Motoren laufen für ein V2 recht ruhig im 3. Gang bis runter auf ca. 40kmh. Darunter wird es etwas ruppiger und beide Motoren neigen im Stadtverkehr bei Schiebebetrieb zu leichten ruckeln oder stottern.


    Ein weiterer Unterschied ist die gefühlte Motorbremswirkung, die ich gerne für mein eher runden Fahrstil benutze, z.B. bevor ich in Kurven fahre. Diese ist mein Empfinden nach mit der KTM 1290 SD-R 2.0 etwas stärker, soll heißen der Geschwindigkeitsverlust ist höher als bei der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO. Bei dieser habe ich mich dabei ertabt öfters in die Bremse zu gehen als mit der KTM 1290 SD-R 2.0. In wie fern das tatsächlich so ist wird sich noch zeigen.


    Mir persönlich gefallen beide etwas unterschiedliche Auslegungen und sie konnten mich auf ihre Art überzeugen.


    Erfahrungen zur Ergonomie


    Wenn man von der KTM 1290 SD-R 2.0 kommt und sich auf die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO setzt, ist sofort die sportlichere Ausrichtung bemerkbar. Wie ich bereits sagte, war das ein Punkt, der mich in der Vergangenheit dazu veranlasst nicht auf diese Maschine zu schauen.


    Die Probefahrt hat mich eines Anderen belehrt und gezeigt, dass man mit der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO sehr wohl bequem und lange fahren kann, ohne dass man unruhig auf eine nächste Pause wartet. Das hat mich überrascht und ehrlicherweise auch gefreut.


    Und noch was hat mich überrascht und darauf war ich eigentlich nicht gefasst, nämlich die etwas bequemere Beinwinkelposition, auf die ich im Moment aufgrund einer Knie-OP sehr empfindlich reagiere. Bei meiner KTM 1290 SD-R 2.0 scheint der Kniewinkel etwas ausgeprägter zu sein und seit der Knie-OP habe ich dadurch etwas Probleme meinen Fußballen auf der Raste zu halten oder zu bekommen ( es ist das linke Beim, also Gangschalterseite ). Zudem kommt noch das Gefühl hinzu, dass ich öfters eine Pause machen sollte oder ich das Bein etwas entlasten muss. Das ist mir mit der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO nicht aufgefallen. Ich bin ununterbrochen fast zwei Stunden und ca. 150km gefahren, ohne das Gefühl zu haben, das Knie etwas schonen oder entlasten zu müssen.


    Alles in Allen, finde ich die Ergonomie der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO angenehm, passend um längere Touren damit zu fahren und somit kann ich sagen, beide liegen trotz unterschiedlicher Ausrichtung für mich gleich auf.


    Eindrücke zum Fahrwerk


    Wie gesagt, meine KTM 1290 SD-R 2.0 hat über 80.000km Laufleistung, wurde aber jährlich bei KTM gewartet und ich habe die Federvorspannung nach Empfehlungen auf mein Körpergewicht eingestellt und die Dämpfung auf Sport.


    Das habe ich bei der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO vorab auch so eingestellt um Vergleiche so fair wie möglich zu machen. Das war schon eine tolle und einfache Sache über die Displaymenues das zu erledigen. Kein Klickszählen notwendig oder Werkzeug um die Federvorspannung zu justieren.


    Ich bin viele Streckenabschnitte gefahren, die ich bei uns in der Gegend gut kenne und oft fahre. Das Fahrwerk der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO ist eindeutig besser als das der KTM 1290 SD-R 2.0. Die semiaktive Regelung passt sich selbst im Sportmodus bestens den Straßenverhältnissen an, wirkt nicht so holprig wie die KTM 1290 SD-R 2.0, vermittelt dadurch beim Anbremsen von Kurven mehr Vertrauen und taucht auch nicht so tief ein, was das anschliessende Durchfahren der Kurven wesentlich angenehmer und sicherer wirken lässt. Zudem kommt noch hinzu, dass die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO viel agiler und handlicher daher kommt. Sie vermittelt mir ein ähnliches Gefühl einer KTM 790 Duke, die wir in der Familie lange besessen haben, ein etwas größeres "Skalpell". Das vermittelte Vertrauen hat allerdings aus meiner Betrachtung auch eine Kehrseite, nämlich, es verleidet mehr zu ein "Ready to Race"...


    Fazit des Vergleichs


    Die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO hat mich insbesondere von den Fahreigenschaften überzeugt und da liegt sie weit vor der KTM 1290 SD-R 2.0. Das war für mich objektiv gesehen der Wesentliche Vorteil den den Unterschied ausgemacht hat und natürlich auch das besondere Angebot, das es zur Zeit gibt. Nichts desto trotz, wären mir bei der Probefahrt Dinge aufgefallen, die mir nicht zugesagt hätten, hätte ich die Umstellung nicht gemacht.


    Desweiteren hat mich endlich das Display und dessen Darstellung überzeugt, denn bei der KTM 1290 SD-R 2.0 machte das Gesamtbild einen eher minderwertigen und einfachen Eindruck. Dabei störte mich an meisten die sehr grobe Drehzahlskalierung von 500rpm Schritten. Das war ein ständiges Gezappel am Display und für mich ein Armutszeugnis für das Topmodell in seiner Baureihe. Zum damaligen Kaufzeitpunt in Jahr 2017 besaß selbst die KTM 390 Duke ein wertigeres Erscheinungsbild. Zudem kommt noch hinzu, dass die Ablesbarkeit auf dem Display der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO wesentlich besser ist.


    In wie fern der kleinere Tank beim Touren zum Nachteil wird, wird sich noch zeigen. Auf der Probefahrt habe ich ca. 6,6 l / 100km verbraucht; nicht nach Anzeige, sondern vollgetankt bei Abfahrt- und Rückgabe und das bei recht forzierter Fahrweise. Üblicherweise bin ich etwas ruhiger unterwegs und gehe davon aus, dass der Verbrauch im Bereich dessen liegt wie bei meiner KTM 1290 SD-R 2.0. Mit diesen Motorrad leuchtet die Reserve bei ca. 250km auf. Rein rechnerisch nach Dreisatz müsste das bei der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO bei 220km der Fall sein. Damit könnte ich auch leben.


    Bleibt noch die Hinterradbereifung, denn mit einen 200/55 ZR17 ist die Auswahl recht beschränkt und man findet eher nur Sportreifen, die erfahrungsgemäß bei mir ca. 3000km halten. Das ist mir etwas wenig, da ich ca. 15.000km im Jahr fahre. Ich werde versuchen mir beim TÜV auch die 190/55 ZR17 eintragen zu lassen, so wie es einige User im Forum getan haben. Ich hoffe es klappt weil man so auf eine größere Vielfalt von reifen Zugriff hat, die auch bis zu doppelte Lebensdauer besitzen.


    Ansonsten kann ich nur sagen...


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    Farewell KTM 1290 SD-R 2.0...


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    Welcome KTM 1290 SD-R 3.0 EVO...


    P.S. Gestern war es soweit und ich konnte meine neue KTM 1290 SD-R 3.0 EVO abholen und ich habe mich natürlich auf eine erste Fahrt mit ihr gemacht. Zuvor habe ich beim Händler mich etwas mehr mit der Fahrwerkseinstellung beschäftigt, die Federvorspannung auf STANDARD gestellt, die Dämpfung auf STREET, wie auch den Fahrmodus auf STREET, statt SPORT wie ich es auf der KTM 1290 SD-R 2.0 hatte. Was soll ich sagen, die Fahreindrücke der Probefahrt, selbst jetzt wo man sie noch nicht ganz ausfahren kann, sind auch in dieser etwas gezähmteren Einstellung geblieben und gefallen mir für unsere Straßenverhältnisse sehr gut.


    Mein Händler hat mir desweiteren eine Lenkererhöhung um 2cm eingebaut, die eine etwas entspanntere Sitzposition ermöglicht, aber der Agilität und einfachen Handling nichts nimmt. Das gefällt mir und werde es im Moment so lassen.


    Einzig das Thema der 200er Reifen ist bei mir als kleines Manko geblieben, denn unserer TÜV war nicht bereit 190er Hinterreifen einzutragen, mit der Begründung es entspräche nicht den internen Richtlinien. Wenn andere TÜV-Stellen das freigegeben haben, dann würde der TÜV-Prüfer in Zweifel in die Verantwortung gezogen und das würden sie bei uns nicht machen. Also, muss ich wieder Reifen finden, die etwas längere Laufleistung aufweisen und die Auswahl ist nicht groß...


    Wie auch immer, das nimmt mir nicht die Freude an meiner KTM 1290 SD-R 3.0 EVO und ich freue mich auf viele KM mit ihr :wheelie: :driften:

    Happy riding :winke:

  • Servus Cay Uwe,

    Glückwunsch zum neuen Spielzeug und danke für den Bericht! :Daumen hoch:

    Ich bin einer der vielen, die angesichts der krassen Rabatte einen ähnlichen Schritt gemacht haben.

    Anfangs hatte ich auch Mühe mit der Motorbremse, die zuerst in einem gewisssen Maße greift und dann plötzlich losläßt.

    Mittlerweile habe ich mich komplett darauf eingestellt und das Fahren fühlt sich homogen an.

    Was die Reifen betrifft, kann ich dir den Michelin Power 5 empfehlen, der sicher mehr als 3000 km schaffen sollte.

    Wünsche dir viele genussvolle und unfallfreie Meilen mit dem Biest!

    :driften:

  • Hallo cay-uwe ,

    ich fahre zwar keine EVO sondern nur das normale 3.0er Bike , kann aber deine Aussagen bestätigen .

    Wenn es dich mal für ein paar Tage in den Süden ziehen sollte , so kannst Du es mit einem Besuch - nach vorheriger Terminabsprache - beim TÜV-SÜD in Tübingen verbinden und dir den 190/55/17 problemlos per Gutachten genehmigen lassen , vorausgesetzt es ist bei Begutachtung ein solches Profil aufgezogen !

    Das ganze war zumindest bei mir komplett einfach und mit 118,50 € für die entsprechenden Bescheinigungen ohne Probleme .

    Mit den dort ausgehändigten Papieren brauchst du nur noch zu deiner Zulassungsstelle gehen , die dir daraufhin einen neuen KFZ-Schein (<15,-€) ausstellt - mit dem du dann wahlweise 190 oder 200er Reifen fahren kannst .

    Reifen sind nätürlich immer subjektiv !

    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe hat der Power 5 bei mir nach 50% Nutzung hinten zu Schmieren angefangen .

    Mit dem Power 6 bin ich auch nicht warm geworden , da ich das Gefühl des Rutschens am Hinterrad von Anfang an einfach nicht losgeworden bin !

    Schön an dem Reifen empfand ich das Einlenkverhalten und daß das Vorderrad seine Qualitäten selbst nach über 6000 km nicht eingebüßt hatte .

    Natürlich brauchte es hierfür bei mir zwei Hinterradreifen .

    Auch ein Metzler M9RR konnte dem CRA4 bisher nicht das Wasser reichen , wobei damit auch keine 3500 km möglich waren .

    Für mich hat bisher das sportlichste Fahrgefühl im200er Format der Mitas SportForce + EV abgeliefert , wobei natürlich dessen Laufleistung auch nicht besonderst hoch sein dürfte .

    Er weist bei mir momentan nach 2000 km noch ein Restprofil von ca. 2,8 mm auf .

    Die ganzen Werte beziehen sich auf reinen Landstraßenbetrieb in Baden-Württemberg .

    Ein CRA4 bringt es bei mir auf 4500 - 6500 km .

    Einmal editiert, zuletzt von itruk ()

  • Hallo cay - uwe,

    auch von mir 'Danke für deinen Bericht.

    Warum ist es die 1390 nicht geworden? Ich bin diese mal Probe gefahren und mir hat die Sitzposition nicht so recht gefallen.

    Als ich wieder mit meiner 2.0 nach Hause gefahren bin, hab ich das Fahrwerk direkt vermisst. Jetzt bin ich echt am grübeln was ich mache.

    Kannst Du mir was zur Sitzposition von der 3.0 EVO vs 4.0 EVO berichten?

    Viel Spaß mit dem neuen Moped !!!

  • Ich denke ,

    wenn ich nur mal beim Fink in Holzgerlingen vorbei schaue - daß der Preis eine erhebliche Rolle gespiel haben wird !

    Die neue KTM1390 hatten sie aus dem selbigen Grunde von ca. 25 500 auf knapp unter 22 000

    in Hechingen gesetzt .

    Bei Fink war der Preis für die 1290 bei unter 16000 .

  • Gewohnt schöner Bericht.


    Wie oben bereits gesagt, würde ich dir ebenfalls den Blick zum Mitas empfehlen.

    Zwar war ich auf einer hippeligen MT-09 vom Sport Force++ nicht zu überzeugen und der CRA4 stellte das Maß aller Dinge dar (egl auf welchem Bike) -da machst einfach nichts verkehrt mit.


    Aktuell fahre ich hinten den Mitas Touring Force.

    Zwar kann ich zu seinem Nässeverhalten noch nichts sagen, aber im Trockenen performed er um Haaresbreite unterhalb des Conti. Eigendämpfung absolut auf Augenhöhe, Haftung etwas 96% des CRA4.


    Einzig gravierender Unterschied, er muss an der Flanke aufgerauht oder eingefahren werden -und(!!) er ist aktuell in Deutschland nur per Internet zu beziehen.


    Der CRA4 schlägt mit 190 bis > 200,- zu Buche, der MTF um 140,-


    Zwar hab ich den Mitas vorne noch nicht getestet, traue ihm aber auch dort einiges zu.

    Zum Vergleich, der CRA4 taugt mir zu 98%, der MR6 zu 78% und der MTF zu 94%

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Warum ist es die 1390 nicht geworden?

    Siehe nächsten Kommentar.

    - daß der Preis eine erhebliche Rolle gespiel haben wird !

    Das hat eine große Rolle gespielt, doch wie gesagt, hätte mich die Probefahrt nicht überzeugt, hätte ich die KTM 1290 SD-R 3.0 EVO nicht gekauft.

    Der CRA4 schlägt mit 190 bis > 200,- zu Buche, der MTF um 140,-

    Wie beschrieben, das Problem, das ich eventuell noch angehen werde, ist die Reifengröße. Auf der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO sind 200er eingetragen und 190er nicht.

    Der CRA4 und auch viele andere lang haltende Reifen gibt es nur als Sporttourer und die hören bei 190er Reifengröße auf.

    Happy riding :winke:

  • Kannst Du mir was zur Sitzposition von der 3.0 EVO vs 4.0 EVO berichten?

    Das hatte ich ganz übersehen. Sitzprobe auf einer 1390 SD-R EVO habe ich auch gemacht und sie ist aus meiner Sicht gegenüber der KTM 1290 SD-R 3.0 EVO sehr ähnlich. Gefahren bin ich allerdings die KTM 1390 SD-R nicht, weshalb ich nicht sagen kann wie sich das verhält.

    Happy riding :winke:

  • Ich bin beide gefahren, Die Sitzposition unterscheidet sich meiner Meinung nach etwas. Auf der 1390 sitzt du zunächst breitbeiniger aufgrund des breiteren Tanks. Das ist nicht schlecht, der Knieschluss ist dadurch einfacher. Du sitzt bei der 1390 viel weiter "vorne" gefühlt zumindest ist der Blick über alle Amaturen hinweg direkt auf die Strasse, das mag dem flachen abgehackten Scheinwerfer geschuldet sein aber auch der Sitzposition.

    Das ist gewöhnungsbedürftig, man hat aber ein sehr gutes Gefühl für die Front, sie ist stabiler bei langen Kurven und hohen Geschwindigkeiten. in engen Kehren wirkte die 1390 mir aber etwas weniger agil und handlich dadurch. Deshalb war mein Fazit, für die Landstrasse ist die 1290er vielleicht einen Tuck besser und näher am alten feeling, die 1390er wird auf einer Rennstrecke ganz sicher überlegen sein.

    ( alle Unterschiede im feinen Popometerbereich!!! )


    Man merkt bei der 1390 allerdings den besseren Durchzug bei niedriger Drehzahl in kleinen Gängen. Das Camshift tut der Motorcharakteristik gut. Ob es dann ganauso haltbar alles ist wird sich zeigen.


    ( wie gesagt, MEINE Eindrücke)

    MBX80, CB450N,GPZ1100, GPZ1000RX >BREAK< K1200 R Sport, ZZR1400, ZZR1400 PS, H2SXSE+,KTM SD 1290GT , KTM 390 Duke KTM SD 1290R 790 Duke Honda + Fireblade SC77

  • Wenn man das Fahrverhalten der 3.0 und der 4.0 in Nuancen vergleicht sollte man auch immer im Hinterkopf haben, dass die beiden mit unterschiedlicher Bereifung ausgeliefert wurden / werden.

  • Genau meine Meinung, ich finde den Michelin "etwas sperriger" im Vergleich zu meiner alten 3.0 mit S22.

    Sonst ist 0 Unterschied, habe die Neue gleich wie die alte modifiziert: Lenker zurück,Adventure-Lenkerblöcke 15mm höher,

    Höhere Sitzbank 2cm, MG-Biketec Fußrasten-Anlage

  • Genau meine Meinung, ich finde den Michelin "etwas sperriger" im Vergleich zu meiner alten 3.0 mit S22.

    Sonst ist 0 Unterschied, habe die Neue gleich wie die alte modifiziert: Lenker zurück,Adventure-Lenkerblöcke 15mm höher,

    Höhere Sitzbank 2cm, MG-Biketec Fußrasten-Anlage

    Moin,

    wo hast Du die Sitzbank aufpolstern lassen?

    Gruß

    Torsten

  • Man merkt bei der 1390 allerdings den besseren Durchzug bei niedriger Drehzahl in kleinen Gängen. Das Camshift tut der Motorcharakteristik gut.

    Auch wenn ich die KTM 1390 SD-R nicht gefahren bin, wären das meine Erwartungen gewesen. Allerdings, das aktuelle Angebot für eine KTM 1290 SD-R ist nicht zu verachten :ja:


    Ich habe heute Vormittag eine Tour von über 250km mit meiner neuen KTM 1290 SD-R 3.0 EVO gemacht und wollte wissen, wie sie sich so tut.


    Nach über 4 Stunden Fahrt und wenig Pausen, kann ich für mich sagen, dass man durchaus längere Zeit auf der KTM 1290 SD-R 3.0 verweilen kann ohne das Gefühl zu haben es wird zu viel.


    KTME06farewell5i.jpg


    Die Fahrt habe ich auch dazu genutzt um mir ein Bild zu machen wie lange man mit den Tank fahren kann bis sich die Reserve meldet.


    KTME06farewell6i.jpg


    Die von mir zu erwarteten 220km sind nicht ganz zustande gekommen und wie man aus den Bordcomputer sieht, wären ca. 50km noch drin gewesen.

    Das ist verglichen mit meiner vorherigen KTM 1290 SD-R 2.0 ca. 30 - 50km weniger mit eine Tankfüllung, zumal der Bordcomputer nicht so genau ist.


    KTME06farewell7i.jpg


    Zu dem Zeitpunkt habe ich wie zu sehen ist, 13,31 Liter getankt und der Verbrauch wäre tatsächlich ca. 6,5 Liter / 100km, statt 5,9 Liter / 100km.


    Morgen geht es zu einer weiteren Tour, ich muss bald die 1000km zusammen bekommen, und ich werde da nochmals sehen wann die Reserve kommt.


    Wie auch immer, es macht richtig Spaß mit dieser Maschine zu fahren, denn insbesondere das Fahrwerk und das agile Handling sind ein großes Plus !!!

    Happy riding :winke:

  • Was hat es für die SDR 2.0 noch gegeben ?

    Ich habe für meine KTM 1290 SD-R 2.0, mit über 82000km, mehreren Umfallern und sogar noch einen Unfall, bei der die Verkleidung recht gelitten hat, noch EUR 5.000,00 bekommen.

    Das Motorrad war allerdings technisch einwandfrei und wurde jedes Jahr von der KTM Vertragsverwerkstatt gewartet. Privat hätte ich versucht sie für ca. EUR 6.000,00 anzubieten :zwinker:

    Happy riding :winke:

  • Hallo ,

    mein Verbrauch mit der KTM1290SD-R 3.0 im reinen Landstraßenbetrieb - bei zügiger Fahrweise bewegt sich meist im errechneten Schnitt über all meine 84 ooo km bei 5,5 Liter wovon bisher keine 50 Kilometer auf der Autobahn damit gefahren wurden !

    Natürlich wird dieser errechnete Wert immer leicht vom Kombiinstrument geschönt .

    Für mich ist die KTM absolut Langstreckentauglich , wobei selbst über 500 km am Tag für mich kein Problem darstellen .

    Kürzlich waren meine Frau (KTM 1290 GT) und ich damit in den Pyrenäen und sind damit 5600km auf reiner Landstraße gefahren .

    Den Leuten hier im Forum , die mich verbrauchsmäßig als Poser einstufen - können auf nachfolgendem Foto am Mitas SportForce+ EV ersehen , daß ich meine Kati keines falles ums Eck trage !P1012991.jpgP1012992.jpgP1012993.jpg