530 EXC von 2008 hat den "bolzen" auf der linken seite verbaut...
welches modelljahr ist jetzt deine 530er?
530 EXC von 2008 hat den "bolzen" auf der linken seite verbaut...
welches modelljahr ist jetzt deine 530er?
Alles anzeigenWie sicher bist du dass das aufgeschweisst wurde?
Um Gutachterkosten zu vermeiden, brings Bike oder richtig, richtig gute Fotos davon zum Dekra oder TÜV und frag was die davon halten.
Das kost nix und be- oder entkräftet einen Betrug.
In letzterem Fall glaub ich eher nicht, dass das verjährt ist. Bin aber kein RA.
P.S.
Es wäre schon nicht schlecht, du gäbest mal eine Rückmeldung.
Die Rückmeldung wird wahrscheinlich heute Abend kommen wenn online ist ![]()
Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.
Hallo zusammen,
Erstmal danke für die Zahlreichen Kommentare.
Die meistens war auch tatsächlich konstruktiv, dafür will ich mich bedanken.
Hier kristallisieren sich aus meiner Sicht im groben 3 Meinungen raus:
1. Ich wurde massiv über den Tisch gezogen:
Deswegen --> Geh zum Anwalt, lass ein Gutachten machen, wickle den Kauf zurück
Deswegen --> Anwalt und Rechtsweg ist sehr teuer, schlachte die Maschine und probiere das Lehrgeld zu minimieren.
2. "Das ist halt im Endurobereich so", bastle einfach selbst immer weiter, bis die Karre ganz schrott ist.
Damit es übersichtlich bleibt, versuche ich jetzt einfach alle offenen Fragen zu klären:
1. Kaufvertrag/Verkäufer: Ich habe die Maschine nicht explizit als Bastlerfahrzeug o.ä gekauft, sondern als normale fahrbereite Enduro.
Wie schon im ersten Text beschriebn: Ich habe mit dem Verkäufer bereits rücksprache gehalten, der aber (als 2.ter Besitzer) darauf besteht, dass er von all dem nichts wusste. Das ist aus meiner Sicht nicht glaubhaft, da Routine-Arbeiten, wie z.b Ventilspiel einstellen nicht möglich sind.
2. Kaufpreis Ich habe die EXC (BJ 2008) damals mit frischen gemachten Motor (wobei ich nur die Rechnung für die Teile bekommen habe, die auf den Namen des Verkäufers adressiert sind) für 4.500€ gekauft. Ich denke als Schlachter sollte mir die EXC noch irgendwas zwischen 2.000€ und 3.000€ bringen. Ist das realistisch?
3. Wie sicher bin ich mit den Vorwürfen? Auf dem Bild, dass die Rahmennummer zeigt, sieht denke ich relativ eindeutig, dass die Rahmennummer nachträglich aufgeschweißt wurde. Man sieht, dass die Nummer auf einem Blech steht, man sieht die Heftpunkte und man sieht die "Schweißspritzer" (bitte steinigt mich nicht, ich kenne den Fachbegriff dafür nicht)
4. Habe ich eine Rechtsschutz? Ironischerweise habe ich meine Rechtsschutz 2 Monate vor dem Kauf abgeschlossen, die Rechtsschutz greift aber erst für Schäden, die 3 Monate nach Abschluss entstanden sind. (Versicherungen eben...)
Wie geht es für mich weiter?
Was für mich absoult ausgeschlossen ist, dass ich die Karre jetzt irgendwie zusammenzuflicken und an ihr rumpfusche. Das ist mir zu riskant. Da fährt jetzt im Kopf immer ein mulmiges Gefühl mit. Das ist bekanntlich nicht gut.
Ich denke ich fahre die Tage mal beim TÜV-Süd vorbei und frage dort nach, ob sie mir schon anhand der Bilder sagen können, ob das für ein heftiges Gutachten reicht. Wenn ja, werde ich das erstellen lassen und damit zu einem Anwalt gehen. Da werde ich keine Kosten und Mühen scheuen. Die Tatsachen sind aus meiner Sicht wiegesagt relativ eindeutig und reichen für eine arglistige Täuschung.
Wenn der TÜV-Süd mir von vorne sagt, dass das eine enge und zähe Nummer wird, schlachte ich die Karre und probiere den Gesamtschaden zu minimieren.
Stimmt gerne mal, was ihr machen würdet.
Und somit ist der Rahmen schon mal sicher von einer 2008er. 2009 wurde der Rahmen geändert (dein erster Post wo links der Bolzen für die Tankaufnahme fehlt).
Die 2 bis 3k€ geschlachtet ohne Rahmen finde realistisch.
Und ja, das mit dem Blech und der Rahmennummer ist komisch. KTM stanzt die Nummer in den Rahmen, nicht auf ein Blech
Ich könnte mir vorstellen, dass es sehr schwierig wird nach der vergangenen Zeit, dem Verkäufer irgendwas zu beweisen, da er einfach sagt: Ja klar. Ein Jahr mit der Kiste ballern und dann soll ich se zurücknehmen, oder sont was machen.
Vielleicht ist ja auch der Verkäufer der Unschuldige und Du suchst nur Tipps um dem die von dir zamgerittene Karre wieder zurückzugeben. Ist ja auch eine Möglichkeit, oder? Und wer selbst in irgendeinem Gewerbe eine Firma hat/hatte, wird mir zustimmen, dass es auch so sein KÖNNTE.
Ich könnte mir vorstellen, dass es sehr schwierig wird nach der vergangenen Zeit, dem Verkäufer irgendwas zu beweisen, da er einfach sagt: Ja klar. Ein Jahr mit der Kiste ballern und dann soll ich se zurücknehmen, oder sont was machen.
Vielleicht ist ja auch der Verkäufer der Unschuldige und Du suchst nur Tipps um dem die von dir zamgerittene Karre wieder zurückzugeben. Ist ja auch eine Möglichkeit, oder? Und wer selbst in irgendeinem Gewerbe eine Firma hat/hatte, wird mir zustimmen, dass es auch so sein KÖNNTE.
Lieber Thomas,
Natürlich sehe ich was du meinst, ABER:
Hättest du meine erste Nachricht gelesen, wüsstest du, dass ich den Verkäufer ziemlich zeitnah (nach dem Kauf) mit den Problemen konfrontiert hatte. Damit ist dein Vorwurf, dass ich mir hier irgendwelche Tipps von gutmütigen Menschen hole, um einen Betrug zu begehen ehrlich gesagt, einfach eine reine Frechheit.

Hallo Tobi. Zwischen Spätsommer und Frühjahr ist schon ein wenig mehr Zeit vergangen als zeitnah. Die genaue Bestimmung davon kennt bestimmt irggendwer.
Ausserdem habe ich geschrieben, dass es sein kann.
Aus Verkäufersicht ist es ja auch eine reine Frechheit ihm so was zu unterstellen. 
Ich kenn dich und den Verkäufer nicht und somit schreibe ich das es bei einer Geschichte meist mehrere Seiten/Versionen gibt.
Ich würde die 2000-3000 EUR Schlachtpreis mitnehmen und den Verlust als Lehrgeld verbuchen.
Ist ärgerlich, keine Frage.
Aber die Aussicht auf den Kosten für Gutachter, Anwalt, Gerichtsgebühren, etc. sitzen zu bleiben und dann erst die Schrottkarre daheim stehen zu haben
ist auch nicht rosig. MIR wäre die Sache für einen Rechtsstreit ohne RSV zu unsicher. Wie Thomas07 schreibt - zwischen Kaufdatum und Reklamation ist eine Menge Zeit
vergangen, dieser Umstand ist für dich mE nicht unbedingt ein Vorteil.
Lebenszeit ist durch kein Geld der Welt zu ersetzen. Was meinst, wie lange dich diese Geschichte im Falle eines Rechtsstreits beschäftigen würde.
justmy2ct - mir wär´s das nicht wert..
Vielleicht bekommst du günstig einen brauchbaren Rahmen. Wäre evtl. die kostengünstigste Lösung. Du könntest mit gutem Gefühl weiterfahren und irgendwann ggf. verkaufen.
Hallo ,
eine aufgeschweißte Rahmennummer ist für mich ein klarer Betrugsfall !
Ich denke nicht , daß der Vorbesitzer so durch den TÜV gekommen ist .
Wenn also der Zweitbesitzer damit durch den TÜV gekommen ist , kann der Erstbesitzer die Nummer nicht aufgeschweißt haben .
Fahre bei einem öffentlich vereidigten Sachgutachter vorbei und frage ihn was er an deiner Stelle machen würde !
Sollte sich die aufgeschweißte Rahmen Nummer als real erweisen, drängt sich der Verdacht, auf, dass es sich um ein geklautes Motorrad handelt.
Da besteht natürlich die Gefahr, dass du es an den Besitzer zurückgeben musst…
Gekauft habe ich die Maschine im Spätsommer 2024
Damals (Mitte Mai 25) habe ich den Verkäufer mit genau diesen Punkten konfrontiert.
also wollte ich die Nockenwelle ausbauen, um an die Shims zu kommen. Allerdings passte meine normale Ratsche aufgrund der geringen Bauhöhe nicht auf die Mutter. Ich habe mir daher behelfsmäßig eine alte Stecknuss gekürzt.
Wer weiß denn was Du als Hobbyschrauber mit behelfsmäßigem Werkzeug ohne Fachwissen noch alles in der Zeit Spätsommer 2024 bis Mai 2025 und in der weiteren Zeit bis heute alles gemacht hast?
Keine Zweifel oder Rückfragen bitte. Das wird als Frechheit betitelt. Ich hatte auch bedenken angemeldet.
Hi 🙋🏼♂️
dein Frust ist absolut nachvollziehbar. Aber du musst die Sache juristisch leider sehr nüchtern betrachten. Nach der Zeit liegt die Beweislast bei dir. Du müsstest gerichtsfest nachweisen, dass a) der Mangel bereits bei Übergabe vorhanden war und b) der Verkäufer davon wusste und ihn arglistig verschwiegen hat. Und genau das ist in der Praxis das große Problem.
Um das überhaupt anzugehen, brauchst du erstmal anwaltliche Beratung und die kostet Geld. Wenn der Anwalt eine Chance sieht, folgt sehr wahrscheinlich ein Sachverständigengutachten, kostet ebenfalls ordentlich Geld. Kommt es zum Prozess, entstehen weitere Gerichts- und Anwaltskosten. Verlierst du, zahlst du zusätzlich die Kosten der Gegenseite.
Und selbst nach all dem bleibt der Ausgang ungewiss, weil alles an der Beweisbarkeit hängt. Rein wirtschaftlich muss man ehrlich sagen: Das steht bei deiner Kiste in keinem besonders gesunden Verhältnis.
Der Punkt mit der Rahmennummer ist allerdings unabhängig davon ernst zu nehmen. Solange es nur ein Verdacht ist, ist das erstmal genau das, ein Verdacht. Aber wenn du es prüfen lässt und sich tatsächlich eine Manipulation oder ein sonstiges Problem bestätigt, dann weißt du es. Ab diesem Moment wäre weiteres Fahren im öffentlichen Verkehr rechtlich zumindest sehr riskant. Gleichzeitig bleibt selbst dann das Problem gegenüber dem Verkäufer bestehen. Du müsstest immer noch beweisen, dass das alles schon bei Übergabe so war und er davon wusste. Nach über einem Jahr wird das extrem schwierig. Der Verkäufer könnte sich schlicht darauf berufen, dass das Motorrad bei Übergabe in Ordnung war. Deshalb raten hier viele zum pragmatischen Weg. Nicht, weil man dich belehren will, sondern weil das Kosten-Risiko-Verhältnis eines Rechtsstreits objektiv schlecht ist. Am Ende musst du entscheiden, ob du Zeit, Nerven und Geld investieren willst, bei ungewissem Ausgang. Oder ob du die Sache nüchtern abschließt und das Beste daraus machst.
Emotional absolut verständlich. Juristisch leider eine ziemlich steile Baustelle.
Gruß ✌️
Ich versuche solche Dinge immer positiv (oder zumindest lehrreich) zu sehen:
Du hattest doch beim Kauf (und fast ein Jahr später) ein paar Probefahrten gemacht:
Läuft das Teil gerade aus?? Mal die Hände vom Lenker nehmen, etc. ...
Die Ventile konntest du jetzt einstellen?
Warum solltest du dann das Moped ausschlachten??
Okay, die Rahmennummer sieht etwas komisch aus, deshalb wäre ein Vergleich zu anderen EXC schonmal aufschlussreicher als irgendwelche Vermutungen und Verdächtigungen...
Stimmt die Nummer mit den Papieren überein?? Evt. steht ja auch was von einem "Tauschrahmen" in den Papieren??
Ob ich da die Nummer reinschlage oder die alte Nummer aufschweisse sehe ich nicht als illegal an,
man muß ja nicht immer vom Schlimmsten ausgehen,
und es gibt sehr viele Menschen mit dem dafür gültigen "Schweißerschein"...
Für einen Rechtsstreit seh ich auch die lange Zeit seit dem Kauf als Problem, und wie willst du Jemanden beweisen daß er etwas davon wußte (von was eigentlich?) ??
Ohne Rechtschutz ist das nur ein Groschengrab und die Gefahr daß das ganze Moped dabei als Hehlerware beschlagnahmt wird ist auch nicht von der Hand zu weisen...
Also wenn es gut läuft: Fahren und glücklich sein...
Illegal ist da erstmal gar nichts. Neue Rahmen kommen blanko und ob ich die Nummer einschlage oder aufschweisse ist erstmal egal. Nur hätte der Verkäufer das miteilen müssen. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Von daher sehe ich gute Chancen aus der Sache rauszukommen. Entweder man einigt sich mit dem Verkäufer die Karre zurückzunehmen oder noch was vom Preis nachzulassen, was der einfache Weg ist. Oder man geht zum Anwalt und erklärt dem Verkäufer die möglichen Konsequenzen. Wenn er dann nicht einsichtigig ist kann man immer noch den Schwanz einziehen ... Ein Bekannter hatte ein ähnliches Problem mit einem Tauschrahmen, hat dem Käufer das nur mündlich mitgeteilt und im Vertrag vergessen. Ende vom Lied er hat die Karre nach 6 Monaten Nutzung zurückgenommen um dem Ärger aus dem Weg zu gehen.
Illegal ist da erstmal gar nichts. Neue Rahmen kommen blanko und ob ich die Nummer einschlage oder aufschweisse ist erstmal egal.
Zunächst einmal, da ist keine Nummer aufgeschweißt.
Auf dem Foto sehe ich ein Blech mit einer eingeschlagenen Nr, das wohl an den Rahmen geschweißt sein kann.
Üblich ist m.E. eine Nr auf genietetem Typenschild oder eine Nr, die unmittelbar in den Rahmen eingeschlagen ist.
Trotzdem mag das bei einem Blankorahmen (ist es einer?) zulässig sein.
Du hast doch sicherlich den letzten TÜV-Bericht, wenn nicht anfordern.
Wenn Du den TÜV und den Prüfer (Nummer) hast, einfach ein Bild hinschicken und fragen.
Die Überprüfen ja die VIN jedes Mal.
Sagt der Prüfer ist i.O. so weil …. Dann ok.
Sagt der Nein, und der Letzte Besitzer hat das Ding länger als letzter TÜV, hast Du ja mal einen guten Ansatzpunkt.
Ich habe Vollrechtschutz, aber bei sowas ist verhandeln (oder ein neuer Rahmen) besser.
Hast Du keinen Rechtschutz und es kommt zu einem Vergleich (was Richter lieben) und die Anwaltskosten und Gutachterkosten werden geteilt, ist das Motorrad dein kleinstes Problem.
Grüße
Michael
Zunächst einmal, da ist keine Nummer aufgeschweißt.
Auf dem Foto sehe ich ein Blech mit einer eingeschlagenen Nr, das wohl an den Rahmen geschweißt sein kann.
Üblich ist m.E. eine Nr auf genietetem Typenschild oder eine Nr, die unmittelbar in den Rahmen eingeschlagen ist.
Trotzdem mag das bei einem Blankorahmen (ist es einer?) zulässig sein.
Das ist so nicht richtig.
Bei ktm wird die Nummer genadelt.
Das ist so nicht richtig.
Bei ktm wird die Nummer genadelt.
m.E. bedeutet "Meines Erachtens". Mit anderen Worten teilt der Schreiber seine Meinung mit. Eine Meinung ist immer subjektiv und keine Tatsache. Eine Meinung kann auch nicht richtig oder falsch sein. Sie kann aber von anderen Meinungen oder von den Tatsachen abweichen.
"Genadelt" ist hier also nur eine Erweiterung der Möglichkeiten und bedeutet nicht, dass die anderen aufgeführten Optionen falsch sind. Es mag bedeuten, dass dies bei KTM anders gehandhabt wird, als bei anderen Herstellern. :-)