Welcher Reifen? - Enduro

  • Ich kann den SixDays auch auf der 690 empfehlen. Auf der Straße rolle ich halt damit rum weil er nur unnötig runtergerubbelt wird und wenn die Kanten erstmal rund sind, taugt er nix mehr. Im Trockenen ist die Reifenwahl nicht sooo wichtig aber im Nassen machen Reifen sehr viel aus. Den SixDays hatte ich in Rumänien oder den Vogesen drauf, in den Pyrenäen, wo es eher trocken war und auch der ein oder andere StraßenKm gefahren werden musste, war der Mitas 07 meine Wahl.

  • Das würde ja zu meinem Ideenprofil passen, Mitas E07 auf Radsatz 1 und Six Days auf Radsatz zwei.

    Aprilia RS125, Aprilia RS250, BMW R1200 GS Adventure 2007 , KTM Duke 390 2021, KTM 690 Enduro R 2022

  • Aktuell fahre ich einen Motoz Euro Enduro 6, hat ein klassisches Enduroprofil aber mit minimal größeren Blöcken und einer etwas härteren Gummimischung.

    Also quasi ein echter enduroreifen der etwas länger halten sollte.

    Ein Erfahrungsbericht zu dem Reifen wäre nett. Viel findet man darüber im Netz nicht, scheint wohl recht selten. Vor allem die Laufleistung interessiert mich.

  • Ein Erfahrungsbericht zu dem Reifen wäre nett. Viel findet man darüber im Netz nicht, scheint wohl recht selten. Vor allem die Laufleistung interessiert mich.

    Guter Reifen zum Endurowandern. Tendenziell ein weicher Reifen. Gript dadurch sehr gut auf harten Untergründen wie auch nasser Straße.

    Für richtig Matschiges oder Waldboden ist er nicht der Beste aber die Selbstreinigung ist anständig und so buddelt er sich fleißig vorwärts.


    Bei sportlicher Fahrweise auch auf der Straße hält er bei mir so ca. 1500km, ich empfinde ihn also als sehr haltbar wenn auch der vordere zu massiver Sägezahnbildung neigt.


    In Summe ein super Allrounder zum Endurowandern wenn man in keinem Bereich Spitzenperformance erwartet.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Oh, das ist ja bitter, da hätte ich mehr von erwartet. Dann verschwindet der von meiner Liste. Danke dir.

    man sollte aber betonen, dass ich 1. auf einer 625 in voller Reisemontur unterwegs war, sprich ca. 180kg und 2. von den 900km bestimmt die Hälfte ohne Schonung auf Sardiniens extrem groben Asphalt


    Ein Kollege hatte den Michelin Enduro als Soft drauf, 450er EXC und bedeutend wenig aggresiv auf der Straße unterwegs und der Reifen war danach in der Mitte komplett blank, vielleicht noch 2mm da.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Bin auf der Suche nach einem Reifen, der im Sand und Matsch nicht versagt, aber ein reiner Cross-Reifen sollte es auch nicht sein, weil ich im Urlaub auch zügig auf der Straße fahren will. Die Laufleistung spielt erst einmal keine Rolle.


    Als Orientierung: Ich präferiere aktuell den Mitas Enduro Trail-XT+.

    Alternativ: Mitas Enduro Trail Rally Pro


    Der wird für meine 701 als passend gelistet, allerdings sagen die Daten, dass meine Hinterradfelge mit 2,5" zu schmal sei. VR passt.

    Ist diese Unterschreitung relevant oder passt der trotzdem?


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    Hat den mal jemand gefahren oder habt ihr andere Empfehlungen?

    VG
    Michael

  • Hm, vielleicht doch besser den Mitas Enduro Trail Rally Pro...da ist vermutlich die Karkasse weicher. Ist auch nur als TT-Reifen klassifiziert.

    VG
    Michael

  • Moin

    Ich komme mit den Michelin trakker ganz gut zurecht.

    Bis 150 kmh geht es und im Schlamm und Sand ein Traum.

    Laufleistung bei mir 2500km


    Der Michelin desert Race hält ca 5000km.


    Gruß Sebastian

  • Trakker ist ein Top Reifen und auch preiswert. Alle Reifen die Rallye im Namen enthalten haben super steife Karkassen. Wenn man mit über 100km durch ne Steinwüste brettert macht das auch Sinn.

  • Auf einer 2,5er Felge kannst einen 140er Reifen fahren. Gar kein Problem.


    Grip auf Straße hat auch ein MC360 MidHard genug um damit normal sportlich seinen Spaß zu haben.


    Musst halt wissen was du willst, der

    Enduro Trail XY wird dir im Schlamm oder nasser Wiese ziemlich schnell zuschmieren. Für 50m Schlamm allemal besser als ein 50:50 Reifen nichts um damit den ganzen Tag auf nassen Lehmpisten seinen Spaß zu haben.


    Der MC360 hält gut 2000km oder auch mehr.


    Ein Argument gegen Stollen ist die Laufruhe auf der Straße, da ist der 360 schon relativ ruppig und ab 1000km hast sowieso einen Sägezahn.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Auf einer 2,5er Felge kannst einen 140er Reifen fahren. Gar kein Problem.

    Schaut der TÜV auch auf die Felgenbreite/Reifenfreigabe oder schauen die nur auf die Reifendimensionen? Ich verspüre wenig Lust, für den TÜV jedesmal legale Reifen aufzuziehen. Dazwischen ist mir das egal. Fahre eh kaum in Deutschland.

    VG
    Michael

  • Schaut der TÜV auch auf die Felgenbreite/Reifenfreigabe oder schauen die nur auf die Reifendimensionen? Ich verspüre wenig Lust, für den TÜV jedesmal legale Reifen aufzuziehen. Dazwischen ist mir das egal. Fahre eh kaum in Deutschland.

    Du hast doch 140/80-18 auf den original Felgen in den Papieren, nur das zählt.

  • Mal eine Frage: In den Papieren meiner 690 Enduro stehen vorne 90/90R21 54S und hinten 140/80R18 70S.

    Nach Reifenhändler ein Thema, weil es keine „R“ Radial-Reifen gibt, die passen. Nach der Regelung, die seit Anfang des Jahres gilt, muss auch so eine Änderung eingetragen werden. Hat sich da schon jemand mit beschäftigt? Gibt es evtl. eine anders lautende Freigabe von KTM? So würde es heißen, dass jeder Reifen auf der KTM eingetragen werden muss… 🙃