Gang geht nicht rein...

  • Servus in die Gemeinde,


    ich weiß nicht ob es hier schon einen Beitrag dazu gibt, wüsste jetzt auch nicht wie ich das so richtig suchen sollt.


    Folgendes, mir ist es jetzt schon ein paar mal passiert, mit und ohne QuickShifter, dass wenn ich vom 5. Gang in den 6. Gang schalte, der Gang nicht rein geht und der Motor aufheult.
    Einmal sogar mit knallrotem Display, was mir so garnicht gefallen hat.


    Bin ich da alleine, oder hat jemand das Problem auch schon gehabt und wenn ja, welchen Lösungsansatz gibt es?


    DLzG

    Klaus

    Leiðin er markmiðið.
    1988 - Suzuki 250 X7
    2015 - Suzuki 1200S Bandit
    2017 - KTM 1050

    2024 - KTM 890 Adventure R

  • ich tippe mal darauf, dass du den Ganghebel nicht weit genug hochziehst. Zwischen 5 und 6 liegt auch nochmal der Neutral. Der Quickshifter unterbricht zwar die Zündung aber mechanisch wird der 6. Gang nicht eingelegt.

    Eventuell die Schaltstange nochmal justieren, dass weniger spiel zwischen Hebel und Stiefel ist.
    Das hat bei mir enorm geholfen. Von Werk war der Hebel viel zu hoch.

  • Servus Klaus, das haben die alle. Zwei meiner Kumpel stinkt das auch kräftig. Fehlkonstruktion !

  • Das passiert nur wenn man schlampig schaltet. Wird der Hebel zügig bis zum Anschlag gezogen, passiert das nicht. Wenn man aber so halblätschig den Fuß lupft, kanns schon sein, dass der 6te nicht sauber reingeht und es kracht, knallt oder knirscht.

  • Den Hebel hab ich schon angepasst. Der war tatsächlich zu weit oben. Aber die anderen Gänge gehen auch sehr gut. Bis auf oft zwischen 5 und 6. Aber wenn da noch der neutral dazwischen ist, muss man in diesem Schaltvorgang wohl stärker betätigen.

    Alles kann, nichts muss :Daumen hoch:

  • Servus Klaus, das haben die alle. Zwei meiner Kumpel stinkt das auch kräftig. Fehlkonstruktion !

    Von wegen "das haben die alle". 3 meiner Kumpels und ich haben das nicht. Sehe hier keine Fehlkonstruktion.

    Adventure 890 R

  • mir passiert das auch nach langen Fahrten, wenn die Konzentration nachlässt. Ist für mich wie eine Aufforderung eine Pause zu machen. Das Getriebe tut mir aber trotzdem leid.

    Weiterdenken statt Querdenken

  • Insofern der Schalthebel richtig zum gewählten Schuhwerk justiert ist hab ich das nur noch extrem selten. Allerdings ist es mir letztens im Soziusbetrieb ein paar mal passiert.

  • Besten Dank an alle mit ihren Meinungen dazu.


    Neutral zwischen 5. und 6., BOAH für was das den?!

    Werd jetzt die Hebelstellung anpassen und dann den 6. Gang rein knallen...

    Bin gespannt, ob es wieder auftritt...


    BTW: Bei der Testfahrt mit einer 'normalen' 890er ist es mir auch passiert, da hatte ich mir aber keinen Kopf gemacht,

    da es ja ein ungewohntes Moped war...

    Leiðin er markmiðið.
    1988 - Suzuki 250 X7
    2015 - Suzuki 1200S Bandit
    2017 - KTM 1050

    2024 - KTM 890 Adventure R

  • Sorry, dass ich da jetzt recht grob reingrätsche, aber so kann man das nicht stehen lassen:


    Es gibt zwischen 5. und 6. Gang konstruktiv kein Neutral.

    Wozu auch?


    Viel mehr ist es so, dass man die Paarung "schlampig" schaltet weil man dabei u.A. nicht unbedingt die größte Beschleunigung hat

  • Zumindest die Rastenanlage der 890 SMT kann man so einstellen, das der Schalthebel gegen den Rastenträger kommt. Bei den Adventures sieht das augenscheinlich sehr ähnlich bis genauso aus.

    Ich Hatte es nach Fahrzeugübernahme geschafft das so einzustellen, das mir scheinbar ein paar zehntel mm Weg fehlten. Waren dann so 2 von 10 Schaltvorgängen die nicht sauber waren.

  • auch nicht ganz richtig :amen: :grins:
    Konstruktiv gibt es zwischen jedem Gang ein Neutral, weil immer zuerst ein Zahnradpaar entlastet und dann ein anderes Paar belastet wird.
    Nur rastet die Klaue zwischen 1 und 2 konstruktiv bedingt besonders leicht ein.

    Wo ich mir nicht ganz sicher bin, warum das bei 5 und 6 leichter geht als bei allen anderen Gängen (meistens niedrige Last? ungünstige Zahnradpaarung auf nur einem Schaltdorn?)

  • auch nicht ganz richtig :amen: :grins:
    Konstruktiv gibt es zwischen jedem Gang ein Neutral, weil immer zuerst ein Zahnradpaar entlastet und dann ein anderes Paar belastet wird.
    Nur rastet die Klaue zwischen 1 und 2 konstruktiv bedingt besonders leicht ein.

    Mit Punkt 1 geb ich dir recht, konstruktiv stimmt das.


    Aber beim zweiten Absatz gibt es einen konstruktiven Grund, und das relativiert auch Punkt 1 wieder.


    Die Zwischenstellung befindet sich zwischen allen Gängen außer 1 und 2 genau an einer "Zacke" des Schaltsterns, somit ist konstruktiv beabsichtigt entweder in den einen oder anderen Gang zu rutschen.


    Die Spitze zwischen 1 und 2 besitzt eigens eine "Mulde" um in einer Stellung ohne Kraftübertragung stehen bleiben zu können.


    Screenshot_20240801_163546_Samsung Internet.jpg

  • und wie bleibt dann der neutral zwischen 5 und 6 hängen? :denk:
    ich hab das auch schon geschafft das er beim schalten zwischen 5 und 6 weder in 5 oder 6 einrastet. Im Display steht dann sogar fett "N".
    Zwischen allen anderen Gängen außer logischerweise 1 und 2 hab ich das noch nicht geschafft :grins:

  • In dem er genau auf der Zacke stehen bleibt. Da spielt auch die Gestaltung der Nuten in der Schaltwalze eine Rolle.

  • Fusschalthebel "etwas" niedriger setzen!

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Passierte mir zu Anfang auch gelegentlich, und zwar überwiegend mit leichtem Schuhwerk statt der üblicherweise getragenen Endurostiefel.


    Die Getriebe/Kupplung-Kombi bzw. der QS reagieren empfindlich auf nicht passend (auf das Schuhwerk) eingestelltes Schaltgestänge und halbherzige Schaltimpulse.


    Ist alles gut justiert und wird nachdrücklich geschaltet gibt es bei mir on- wie offroad keine Probleme.

    Gruß

    Reinhard :driften: