Servus Kürbistreiber,
folgendes Szenario schwirrt in meinem Kopf. Daheim steht eine auf Perfektion getrimmte 1190 ADV R, knappe 40tkm, wird jetzt junge 12 Jahre alt.
Vorteile der 1190: stabil, stark, läuft pendelfrei bis 267 km/h lt. Tacho. HC1 + P4 34/34-Bremsen, elektronikfreies 48mm WP-Fahrwerk. Stator hält, Nockenwellen halten, springt immer an und läuft auf beiden Zylindern. Taschengepäcksystem passt auch. Einziger Nachteil - hoch, lang, kopflastig. Gewicht ist ok, komm auf ca. 227 kg nach einigen Gewichtsreduktionen. Leistung - ehrlich gesagt nutze ich die vollen 150 PS nur auf der Bahn oder ganz ganz kurz am Pass oder Landstrasse - meist wird flüssig mit STVO + xxkm/h gesurft.
Jetzt sieht man auf mobile und Kleinanzeigen echt verlockende Angebote bzgl. der 2022er+ 790 ADV und 901er Norden.
Die 790er bekommt man mit unter 5000km mit Techpack um die 8000 EUR, die Norden für ca. 10.000 EUR.
Mich juckt die 790er weil man für nen schmalen Taler eine neue, schlanke Zweizyl-Endure bekommt und die Norden, weil sie die best aussehendste R2-Reiseenduro ist.
Auf der Haben-Seite bei 790/901 stehen:
-niedriger Schwerpunkt, mehr Spass offroad und sicherer beim Rangieren/Wenden?
-1-1,5l geringerer Verbrauch
-moderner / neuer - hält länger?
Dagegen:
Zuverlässigkeit (Nockenwellen, Startverhalten, Undichtigkeiten, zuviel Elektronik?)
weniger Leistung (aber im real-life denke ich nicht langsamer am Pass)
Emotione - V2 ist schon geiler als R2
Wie ist eure Meinung hierzu? Sind 790/Norden ein Upgrade oder bleibt die 1190er das bessere Moped? Und was passt ergonomisch besser bei 186cm und 34 Jeanslänge?