Tieferlegen einer 13er R ?

  • Hey hat schomal jemand ne R tiefergelegt?
    Wenn ja ...
    Wie?
    Und wie is der fahrtechnische unterschied zu vorher?


    Da ich nich soviel zeit hatte zum wachsen hab ich nur 1680 mm in der gesamtkörperhöhe erreicht und da ist es im stadtverkehr speziell mit sozia doch manchmal blöd stabil stehen zu bleiben :-(


    mfg der Gep :-)

  • Hallo,


    @ Gep:


    also Euch soll jemand verstehen....
    Du kaufst Dir ´ne R und packst ´ne Sozia für den Stadtverkehr hintendrauf ?????
    Wozu dann ´ne R ???????
    Die R ist von der Sitzhöhe 30 mm höher als die "normale" Duke.... - das wäre die Lösung,
    aber ok - warum einfach, wenn es auch schwierig geht.


    Tausche die R gegen eine normale und Deine Probleme sind gelöst.
    Zum Trost kannst Du Dir ja das große Aufkleberset gönnen.


    Gruß
    Christian

  • @ silverhase
    Ja vieleicht hab ich nen super preis für die R bekomm ... oder ich fand das einstellbare FW für mein recht geringes gewicht einfach besser ...
    Oder vieleicht fand ich die bremse der normalen einfach zu schwach... Hach da gibts soooo viele möglichkeiten ... zum glück sind das ja alles meine problemchen und nicht deine ;-)
    Achja und wo steht in der bedienungsanleitung das man den sozius sitz gar nich benutzen darf ???


    Und den abschnitt des threat Titels "debattiert über sinn oder Unsinn einer R " hab ich gar nich bemerkt ...:confused:


    Also sinn und zweck dieses threats ist sinnvolle Beiträge zum Thema tieferlegen zu erörtern ;-)


    mfg der Gep :-)

  • für die normale Duke gibt's von KTM ein Tieferlegungskit klick bringt -2,5 cm. Ist recht teuer, allerdings soll die Fahrgeometrie dafür erhalten bleiben. Komme mit der tiefergelegten Duke auch gut zurecht, merke da keine Einschränkung. Vorher hatte ich eine tiefergelegte 600er Hornet und da merkte man schon, dass das Fahrwerk öfters mal an seine Grenzen kam (zumal es ja auch keine KTM war :grins: )


    Weiß nur nicht, ob das Tieferlegungskit auch für die R passt :denk:


    Hätte mich vllt auch beim Kauf für die R entschieden, wenn ich nicht nur 1600mm messen würde :grins: Habe an meiner normalen Duke mittlerweile so viel gemacht (Akra, orange elox. Gabelbrücke, R-Lenker, R-Fußrasten, schwarzer Heckrahmen...) , da würde es auch preislich keinen Unterschied mehr machen :crazy:

  • Wenn du selbst Hand anlegen willst kannst du hinten 5mm Federvorspannung rausnehmen und die Gabel 1cm durchstecken. Damit sollten sich die Fahreigenschaften nicht wesentlich ändern.
    Ansonsten helfen nur kürzere (und härtere) Gabelfedern und eine noch weniger vorgespannte Feder am Federbein. Dadurch verlierst du natürlich eine ganze Menge Federweg und Komfort, da das Federbein deutlich weiter in der Umlenkungsprogression arbeitet.
    Das Kit für die normale 4er Duke wird nicht passen, da die Gabel eine andere ist und du auch keine neue hintere (kürzere) Feder brauchst.

  • ich finde es leider widersinnig die Duke R niedriger zu machen.
    man beeinflusst die Fahrwerksgeometrie sicher NICHT zum positiven.
    natürlich ist das ein Problem, wenn man mit Sozius hinten drauf bei der Ampel keinen guten Stand hat, ich verstehe es aber auch nicht ganz.


    Denn MIT Sozius gehe ich mal von 120 KG Lebendgewicht aus, KTM hat die Duke R aber auf so ca. 85 KG eingestellt.


    also müsste sie doch eh weit genug herunter kommen, um mit zumindest einem Fuß einen akzeptablen STand zu erreichen.


    Sollte das tatsächlich nicht funzen, dann kann ich meinem Vorredner nur zustimmen.

  • Wenn du selbst Hand anlegen willst kannst du hinten 5mm Federvorspannung rausnehmen und die Gabel 1cm durchstecken. Damit sollten sich die Fahreigenschaften nicht wesentlich ändern.
    Ansonsten helfen nur kürzere (und härtere) Gabelfedern und eine noch weniger vorgespannte Feder am Federbein. Dadurch verlierst du natürlich eine ganze Menge Federweg und Komfort, da das Federbein deutlich weiter in der Umlenkungsprogression arbeitet.
    Das Kit für die normale 4er Duke wird nicht passen, da die Gabel eine andere ist und du auch keine neue hintere (kürzere) Feder brauchst.

    Eine Gabel wenige Millimeter durchzuschieben veraendert das Fahrverhalten schon enorm. Da wuerde ich behaupten das 1cm das Fahrverhalten dramatisch aendert. Allerdings bin ich noch nie mit einer Duke gefahren. Vielleicht ist da ja alles anders :kapituliere: :grins:

    Neee, das war ich nicht..............ach das.. ja das war ich :grins:

  • Nein, gleich bleibt es nicht. Aber es ist nicht ganz so dramatisch wie ohne absenken des Hecks.
    Die Karre wird auf jeden Fall etwas nervoeser und kippeliger. Was gerade einer Duke imho nicht gerade gut tut.
    Da waere das absenken nur uebers Heck fuer die Stabilitaet vermutlich die bessere Idee. Es sei denn man mag ein nervoeses Bike.

    Neee, das war ich nicht..............ach das.. ja das war ich :grins:

  • Hallo Gep,


    <Also sinn und zweck dieses threats ist sinnvolle Beiträge zum Thema tieferlegen zu erörtern ;-) >


    ich wollte Dir nicht auf die Füße treten.
    Ein günstiger Preis für ne R ist auf jeden Fall ein Argument.
    Das Federbein der R taugt, sofern Dein Einsatzgebiet wie beschrieben stimmt, für Dich hinten und vorne nicht:
    Fahrergewicht von 60 kg bis 130 kg (inkl. Sozia), Tieferlegung um ca. 30 mm.
    Du brauchst auf jeden Fall eine andere Feder und das Dämpferverhalten muß vom Profi angepasst werden.
    Federbein kannst Du kürzen lassen - Vorspannung allein erhöhen ist nicht das Gelbe vom Ei.
    Und ja, Tieferlegung verändert die Fahrwerksgeometrie und damit das Fahrverhalten.
    Bei so Fahrschulkübeln wie F650GS und entsprechendem Rumgegurke mag das ja noch gehen,
    aber bei ner Duke R geht das eben nicht mehr.
    In die Vordergabel müssen evtl. auch straffere Federn und Öl anderer Viskosität rein.
    Das voll einstellbare WP-Geraffel der R ist nur dann ok, wenn sich der Einsatzzweck innerhalb der
    Einstellmöglichkeiten bewegt.
    Kurz und gut: eine schnelle, billige Lösung gibt es meines Erachtens nicht.


    Gruß
    Christian

  • Hallo Gep,


    letztes Jahr haben wir die "normale" Duke meiner Frau (1,67 m) mit dem Original-Tieferlegungssatz von KTM abgesenkt.


    Der Kit besteht, im Gegensatz zu vielen Bildern, aus folgenden Teilen (siehe Bild):
    - anderer Winkelhebel für den Austausch an der Umlenkung des hinteren Federbeins (siehe Bild, tief = schwarz)
    - 2 Distanzbuchsen (Kunststoff, groß) für die Originalfedern der Gabel zum Austausch gegen die original längeren -> Absenkung vorn
    - 2 Distanzhülsen (Kunststoff, klein) zur zusätzlichen Montage auf der Kolbenstange -> früherer Anschlag zum Ausgleich der Absenkung
    - kürzerer Seitenständer zum Austausch gegen den originalen.


    Bei der Montage der umgebauten Gabelholme, werden diese, laut Anleitung, noch um 5 mm, gegenüber der Normalstellung, nach oben durchgeschoben (bei uns etwas mehr!). :zwinker:
    Die Vorspannung des Federbeins soll auf die minimalste Stufe eingestellt werden.
    Der Umbau muß, laut KTM, nicht vom TÜV abgenommen und eingetragen werden, da es sich um Originalteile von KTM handelt (Es gibt kein Gutachten und keine ABE!). :Daumen hoch:


    Meine Frau kommt damit prima zurecht!


    Zum Fahrverhalten:
    Da der Tieferlegungssatz Anfang letzten Jahres jedoch noch nicht lieferbar war (erst um Juli!), hatte ich die Ehre die neue Maschine für meine Frau einfahren zu dürfen. :grins:
    Dabei stellte ich fest, daß die Fußrasten der neuen Duke 4, im Gegensatz zu denen meiner Duke 690 R von 2010, einem gewissen Hang zum Bodenkontakt durchaus nicht abgeneigt waren. :rolleyes:
    Dieser Effekt wurde durch den Einbau des Tieferlegungssatzes natürlich noch um einiges verstärkt. Ich bin jedenfalls nach dem Umbau nicht mehr damit gefahren. :nein:
    Meine Frau, die ja auch einige KG weniger wiegt und einen "zivileren" Fahrstil pflegt, ist jedenfalls sehr zufrieden. Sie fährt auch stehts solo und mit nur minimalem Gepäck. Falls das Rastenproblem bei ihr auch auftauchen sollte, können wir ja immer noch die Fußrastenhalterungen, wie nun sogar im Handbuch von 2013 ganz offiziell beschrieben, umgekehrt montieren und dadurch die Rasten höher bekommen. Vom Umbau auf die PP-Rastenanlage ganz zu schweigen.


    In wie weit sich das alles auf die "neue" Duke 690 R übertragen läßt kann ich nicht sagen.
    Ich könnte mit jedoch vorstellen, daß z.B. der Winkelhebel des Kit's auch an die neue R paßt (was schon mal hinten was bringen würde). Die Gabel läßt sich, auch ohne Umbau, um ca. 2 cm durchschieben.
    Auf jeden Fall würde ich an Deiner Stelle erst mal den "Cowboy"-Sattel der "normalen" Duke ausprobieren und den evtl. sogar noch abpolstern lassen, bevor ich tiefergehende Änderungen am Fahrwerk vornehmen würde.


    Gruß D69


    Teile.jpg
    Umlenkung tief=schwarz.jpg
    tiefergelegt.jpg

    KTMs: Fuhrpark, siehe mein -> Profil

    Einmal editiert, zuletzt von D69 ()

  • @silverfuchs
    Ok und von billig war nie die rede ;-) ich möchts wenn überhaupt dann ordentlich!


    @ d69
    Danke für die ausführliche antwort! :-)
    Ich werd mich mal im Januar mit meinem ktm Händler und nem befreundeten Fahrwerksspezi in Kontakt setzen ...
    Wegen dem sitz ... ich mag den normalen sitz nich :-( hatte ne normale 2 tage zum probefahren .. da hat mir immer der Steiß geschmerzt nach paar minuten wegen der blöden naht wo man genau drauf sitzt ... der R sitz is um welten besser ;-) da lieber geb ich mehrere hundert Euro aus fürs fahrwerk aus als das ich den Sitz hergeb ;-)


    mfg der Gep :-)

  • Guten Morgen , es gibt eine Möglichkeit die nicht ganz preiswert ist , aber qualitativ die beste der schlechten Lösungen eine 690 R tiefer zu legen.
    Wilbers Fahrwerke , hier der link : http://www.wilbers.de/
    Die Jungs kannst du dazu mal kontaktieren.
    Für meine Frau habe auch ich eine 690 Duke R bestellt , es gibt wohl die Möglichkeit ein voll einstellbares Fahrwerk KTM gegen ein wiederum voll einstellbares von Wilbers zu tauschen.
    Außerdem kann Wilbers das Fahrwerk an verschiedene Bedürfnisse anpassen.
    Wie gesagt es ist die beste der schlechten Lösungen, die R benötigt halt für sportliche Fahrweise ein hohes voll einstellbares Fahrwerk, aber auch meine Frau möchte das Motorrad überall mal einsetzten von der Renne über Landstraße bis hin zur Arbeit , in der Stadt ist ein sicherer Stand schon von Vorteil, auf einem Rundkurs ist Bodenfreiheit und ein gut abgestimmtes Fahrwerk eben wichtig , deshalb der Kompromiss mit Wilbers . :Daumen hoch:

  • Gabelüberarbeitung "Straße Tieferlegung" inkl. Gabelfedern, Reduzierhülsen, Gabelöl und Simmeringe, inkl. Polieren, Bearbeitung der Führungen/Spiel..........bei Triple Tuning 329,- pro Gabel


    Gabelumbau Spezial Tieferlegung (inkl. aller benötigten Teile und Arbeitsaufwand)..........dito 429,-


    Federbeinveränderung in der Länge (Wilbers) (ohne Material), inkl. Dichtblock, Öl + Stickstoff.......dito 79,-


    Angaben aus dem pdf von Wilbers hp, ab S. 211 :Kürbis:

    1290 Super Duke R 2017


  • wie wärs denn mit ner Sitzbank vom Bade?? :denk:


    KLICK

    KTM 690 Duke 2012
    Triumph Street Triple Rx 2015
    KTM Super Duke R 2017 :knie nieder:

  • also ich würde mir da nicht sooooooo einen großen kopf machen wie einige meiner vorschreiber.


    mein (einfacher und kostengünstiger und jederzeit wieder rückbaubarer) vorschlag für eine absenkung sieht so aus:


    1) fahrerin setzt sich aufs moped, freund misst den abstand a) hinterer blinker bis boden und den abstand b) vordere blinker bis boden
    2) federvorspannung des hinteren federbeins erstmal um 3 windungen zurücknehmen
    3) "höhenverlust" hinten abmessen
    4) gabel um den selben wert "durchstecken"
    5) wenn zu wenig - das ganze von vorne


    sollte problemlos funzen und das fahrverhalten kaum beeinflussen - habe mal eine fahrschultransalp gesehen, da war die gabel locker drei finger breit durchgeschoben - und der verlust der schräglagenfreiheit ist für fahranfänger auch leicht zu ertragen


    ich mache das schon seit ewig mit allen mopeds kleiner freunde/innen - wenn man vorne und hinten um ca den gleichen wert absenkt, ändert sich dezidiert am fahrverhalten so gut wie garnix (immer auch selbst getestet).
    auf diese weise habe ich z.b. das moped eines freundes um locker 4 cm tiefer gelegt (war eine transalp) :alter schwede:


    d'ere Elasto

    "A Motorrad'l g'hört eing'stürzt!" :ja: (Gilt nur für Neufahrzeuge)

    4 Mal editiert, zuletzt von Elasto ()

  • Sorry, aber hier steht viel :kacke: im Thread.
    sind viele Aussagen technisch gesehen nicht korrekt und dem TE wird vorgegaukelt, dass es keinen Unterschied bei der Fahrwerksgeometrie gibt egal welche Lösung er umsetzt. Dies ist schlichtweg nicht korrekt! :Daumen runter:



    Wenn man ein Motorrad tiefer haben möchte und auf gleiche Geometrie wie vorher wert legt, dann muss Gabel und Federbein richtig angepasst werden.
    Federvorspannung verringern etc. sind da der falsche Weg. :tröst:


    Was mich wundert, dass bei der KTM-Lösung die Gabel zusätzlich auch noch durchgschoben werden muss. :staun:
    Da stimmt die Geometrie auch wieder nicht. :rolleyes:


    Geh mit Gabel + Federbein – am Allerbesten – mit ganzem Fahrzeug zum guten Fahrwerkstuner und lass das ordentlich anpassen!