Hallo, ich habe aus Versehen v-Power Diesel in meine Gasgas sm700 getankt. Nach dem volltanken dann bemerkt und fast alles wieder rausbekommen durch einen Schlauch. Ich vermute das 1 Liter dringeblieben ist, dann mit super95 wieder vollgetankt. Auf dem Weg nachhause ging sie mir ein paar mal aus und man hörte teilweise den Diesel im Auspuff knallen. Seitdem ca. 500 Kilometer gefahren aber mit erhöhtem Ölverbrauch. Denkt ihr das kommt davon?
Diesel getankt - GasGas SM 700
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- 690 SMC
- quanten6
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...und man hörte teilweise den Diesel im Auspuff knallen.
Okay ...

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wie hast du den erhöhten Ölverbrauch festgestellt? bzw wie viel musstest du nachkippen auf diese 500km?
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Siciliano
Hat das Label von 690 Supermoto auf 690 SMC geändert. -
Siciliano
Hat den Titel des Themas von „Diesel getankt“ zu „Diesel getankt - GasGas SM 700“ geändert. -
Meines Wissens sollte nichts schlimmes passiert sein.
Kauf dir doch von Motul Benzin-System-Reiniger, fahr zu Aral, kipp den rein und den Rest mit 102 voll machen.
Wenn es bei Oldtimern mit langer Standzeit wunderbewirkt, sollte es bei dir auch klappen.
Wichtig, du musst mindestens 100km am Stück fahren, nachdem du das Motul benutzt hast.
Ich kenne kein Grund, warum wenig Diesel im Tank zu erhöhten Öl verbrauch führen sollte.
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Diesel im Benzinmotor ist wenig tragisch. Hatten wir letzten Sommer bei einer GS310. Erst gemerkt, als die Kiste ausgegangen ist und nicht mehr ansprang. Tank wurde von BMW geleert und die Leitungen gespült.
Die lief danach wieder einwandfrei. Kaputt gehen kann da eigentlich nichts. Benzin im Diesel wäre ein echtes Problem.
Ich würde einfach fahren. Erhöhten Ölverbrauch könnte ich mir auch nicht erklären.
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Du bist nicht der erste, dem das passiert.

kleiner 10% Diesel sollten kein Problem sein, eigentlich dürfte das Motorrad nicht ausgehen.
Tank leerfahren und einmal Superplus und gut ist es.
Vieleicht noch einen Zusatz für die Düse und Brennraum zum Reinigen, ist aber nicht zwingend nötig.
Grüße
MichaelPs. Wenn Dir das bei deinem Diesel PKW mit Benzin passiert, nicht starten, sonst ist u U. die Einspritzanlage hin.
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Meines Wissens sollte nichts schlimmes passiert sein.
Kauf dir doch von Motul Benzin-System-Reiniger, fahr zu Aral, kipp den rein und den Rest mit 102 voll machen.
Wenn es bei Oldtimern mit langer Standzeit wunderbewirkt, sollte es bei dir auch klappen.
Wichtig, du musst mindestens 100km am Stück fahren, nachdem du das Motul benutzt hast.
Ich kenne kein Grund, warum wenig Diesel im Tank zu erhöhten Öl verbrauch führen sollte.
Diesel im Benzinmotor ist wenig tragisch. Hatten wir letzten Sommer bei einer GS310. Erst gemerkt, als die Kiste ausgegangen ist und nicht mehr ansprang. Tank wurde von BMW geleert und die Leitungen gespült.
Die lief danach wieder einwandfrei. Kaputt gehen kann da eigentlich nichts. Benzin im Diesel wäre ein echtes Problem.
Ich würde einfach fahren. Erhöhten Ölverbrauch könnte ich mir auch nicht erklären.
Der Expertenfred der Halbwahrheiten

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Ps. Wenn Dir das bei deinem Diesel PKW mit Benzin passiert, nicht starten, sonst ist u U. die Einspritzanlage hin.
...so ist es! -
Hi,
im Diesel ist cetan enthalten welches den Diesel zündfähiger macht, leider hat dies auch zur Folge das beim Mischen mit Benzin die Klopffestigkeit des Benzins herabgesetzt wird.
( V Power Diesel = mehr cetan und weniger, bis kein Biodieselanteil )
Wenn man also in einem Motor Benzin mit geringer Oltanzahl fährt - oder Diesel mit Benzin mischt wird die Oktanzahl also auch die Klopffestigkeit des Gemischs verringert.
Warum kann das nun ein Problem werden? Bei dem Motor der SM 700 habe ich im Teile Katalog keinen Klopfsensor gefunden. D.h. wenn die Oktanzahl zu niedrig wird durch zu viel beimischung von Dieselkraftstoff
neigt der Motor zum Klopfen, also zu einer zum Zündfunken parallel laufenden Entzündung des Kraftstoff/luftgemischs an anderer Stelle im Zylinder - Dadurch verbrennt das Gemisch zu schnell und gibt die Explosionskraft zu schlagartig an den Kolben ab, das s.g. klopfen. Dies hat hauptsächlich Einfluss auf die Pleul/Zylinder/Kurbelwellen Lager und kann im schlimsten Fall zum Motorschaden führen.
Da dieser Motor Doppelzündung hat ist das Problem ggf. nicht so schlimm. Es spielen natürlich auch Faktoren wie Außen/Motor/Ansauglufttemperatur mit rein - um so wärmer, neigt eher zum klopfen.
Wenn ein Motor Klopfsensoren hat (dieser hier leider nicht) , wird dieses Klopfen erkannt und der Zündzeitpunkt nach früh gestellt - dies geht bis zu einem gewissen Punkt, unter starken Leistungseinbußen oder bis der Motor nicht mehr läuft. Dadurch wird aber ein mechanischer Schaden idr. vermieden. Aber das nur am Rande.
Wollte nicht klugsche.en mit der Erklärung, finde das Thema einfach sehr interessant. (Eine BMW Rninet mit Klopfsensoren z.B. hat auf dem Prüfstand jeh nach Temp. bis zu 12 PS weniger nur weil man kein Super98 getankt hat sonder super95 oktan.)
Zum Ölverbrauch wird diese Tour aber normalerweise nicht groß beigetragen haben, da Kolbenringe und Ölabstreifring dabei eher zu den weniger beanspruchten Komponenten zählen - (meine Meinung).
Eine Verdünnung des Öls durch schlechte Verbrennung und somit Eintrag von Kraftstoff ins Öl KANN den Ölverbrauch jedoch schon erhöhen.
Schließe mich auch "fanki"s Frage an.
Gruß
@TomE danke für die Richtigstellung stimmt natürlich - das die Zündung nach spät gestellt wird!!!
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Wenn ein Motor Klopfsensoren hat (dieser hier leider nicht) , wird dieses Klopfen erkannt und der Zündzeitpunkt nach früh gestellt
Auch ich möchte nicht klugscheißen, die Zündung wird aber Richtung spät (weniger früh) gestellt.
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Warum hast du denn nicht nach dem 1. Entleeren vom Tank nochmal mit normalem Benzin den Tank gefüllt und das dann nochmals entleert?
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Was sollte das nochmalige entleeren bringen?
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Eine weitere Verdünnung vom Restdiesel.
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Verdünnung des beschriebenen Rests Diesel und somit kleinerer Anteil Diesel in der nächsten Füllung.
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Wenn jedesmal 1l im Tank stehenbleibt, dann reduziert man damit die Restmenge von 10% auf 1%
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Auch ich möchte nicht klugscheißen, die Zündung wird aber Richtung spät (weniger früh) gestellt.
Ich bin verwirrt. Durch die Verstellung der Zündung soll doch eine Selbstentzündung des Benzin-Luftgemischs verhindert werden. Das geht doch nur, wenn die Zündung auf früh gestellt wird, bevor die hohe Kompression eine Selbstenzündung verursacht. Eine Verstellung in Richtung spät wäre doch kontraproduktiv, oder?
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Einem Kumpel von mir ist das auch passiert, wir haben den Tank ausgepumpt, 5l Super eingefüllt, um den Restdiesel zu verdünnen, wieder ausgepumpt und dann normal mit Super vollgemacht.
Lief danach ohne Probleme.
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Ich bin verwirrt. Durch die Verstellung der Zündung soll doch eine Selbstentzündung des Benzin-Luftgemischs verhindert werden. Das geht doch nur, wenn die Zündung auf früh gestellt wird, bevor die hohe Kompression eine Selbstenzündung verursacht. Eine Verstellung in Richtung spät wäre doch kontraproduktiv, oder?
TomE hat schon recht
Also als Zahlenbeispiel: wenn es zB bei Zündzeitpunkt 5° vor OT klopft geht man auf ZZP 2° vor OT. Das nennt man in "Richtung spät". Dadurch wird der maximale Verbrennungsmitteldruck gesenkt und das Potenzial einer Selbstzündung vom Benzin herabgesetzt. (inkl Leistungsverlust)
Beim Diesel ist das etwas anders da ist eine Verstellung nach spät kritisch bezüglich Abgastemperatur (steigt). Aber der hat auch kein Problem mit unkontrollierter Selbstzündung
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Der Expertenfred der Halbwahrheiten

Und wo sind da die Halbwahrheiten.
Alles korrekt. -
Hi,
im Diesel ist cetan enthalten welches den Diesel zündfähiger macht,
Im Diesel ist genausoviel Cetan drin, wie Oktan in Benzin drin ist....
Die Cetanzahl gibt nur an, wie Zündwillig der Diesel ist.
Die Oktanzahl gibt an, wie Klopffest Benzin ist.Nebenbei...wir haben in der Berufschule noch gelernt dass man im Winter bei
Vorkammermotoren bis zu 10% Benzin beimischen kann um das sulzen zu vermeiden...